Gleich nur eine Woche nach den Weltmeisterschaften in der Schweiz blieb Österreichs Nachbarland auch der Stopp für den nächsten Mountainbike-Weltcup. Am Sonntag im Cross-Country landete Laura Stigger in der Frauen-Elite auf dem fünften Platz, Katharina Sadnik wurde Sechste in der Klasse U23.
“Lenzerheide ist ein guter Ort für mich“, meinte die Tirolerin, die 2018 dort Weltmeisterin wurde bei den Juniorinnen. “Endlich ist es mir aufgegangen, hier wieder ein gutes Rennen abzuliefern. Das ist eine richtige Erlösung nach der großen Enttäuschung von den Weltmeisterschaften“, fügte sie an. Denn ein Sturz im Short Track beeinträchtigte nicht nur ihr Rennen dort, sondern den, wenige Tage später stattfindenden Cross-Country auch.
“Ich habe heute die Schmerzen an den Rippen gut zur Seite schieben können und bin froh, dass ich vorne mitmischen konnte. Ich bin megahappy mit Rang fünf“, resümierte sie abschließend. Den Sieg bei den Frauen holte sich die Schweizerin Alessandra Keller, Mona Mitterwallner und Tamara Wiedmann standen aus gesundheitlichen Gründen nicht am Start.
In der Kategorie U23 landete Katharina Sadnik auf Rang sechs und jubelte über eines ihrer besten Resultate in dieser Disziplin. “Was war das für ein Rennen, was war das für ein Kampf für diese Platzierung. Ich konnte alles aus mir rausholen und Rang sechs bedeutet mir sehr viel“, meinte die Kärntnerin. Bei den Männern dieser Altersklasse war Alexander Hammerle auf Rang 47 der beste Österreicher, in der Elite landete Maximilian Foidl auf Platz 35. Der nächste Weltcup findet in zwei Wochen in Lake Placid in den USA statt.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





