Kurzmeldungen 24.9.2026

Vorschau: Tag des Sports in Wien

Österreichs größtes Open-Air-Sportevent lädt zum großen Jubiläum! Am 26. September 2026 verwandelt sich der Wiener Heldenplatz von 10 bis 18 Uhr beim Tag des Sports zum bereits 25. Mal in den größten Sportplatz des Landes. Neben Top-Athlet:innen diverser Verbänden stehen vor allem die rund 80 Mitmach-Stationen im Rampenlicht, die Klein und Groß zum Ausprobieren einladen. Sei dabei und feiere mit uns das sportliche Highlight des Jahres.

Der ÖLV steht allen Leichtathletik-Begeisterten und Fans in Padoge Nr. 326 Rede & Antwort.  Einige der Top-Stars der heimischen Leichtathletik stehen mit Autogrammkarten parat:

10:00 Uhr | Marco Glinz (100m/200m) | U18 EM – Bronzemedaille (100 m)
11:00 Uhr | Magda Karall (800m) | U18 EM – Silbermedaille
11:00 Uhr | Niklas Strohmayer-Dangl (400 m Hürden)
12:00 Uhr | Anja Dlauhy (400 m Hürden)
13:45 Uhr | Endiorass Kingley (Dreisprung)
13:45 Uhr | Raphael Pallitsch (1500m)

Wir und unsere Top-Athlet:innen freuen uns auf euer Kommen.

Julia Mayer mit ÖLV-15-km-Bestleistung in Kopenhagen

World Athletics bestätigte schriftlich, dass alle 5-km-Zwischenzeiten beim WM-Halbmarathon am Sonntag in Kopenhagen offiziell AIMS-vermessen waren und auch die Zeitnehmung durch Seiko gemäß den WA-Vorgaben erfolgte. Somit wurden alle Zwischenzeiten (5 km, 10 km, 15 km, 20 km) von Julia Mayer, Timo Hinterndorfer und Aaron Gruen in ATHMIN aufgenommen. Julia Mayer konnte mit ihrer 15-km-Zeit von 50:48 min die ÖLV-Bestleistung von Cordula Lassacher (51:02 min) unterbieten. Vor Lassachers Zeit, die sie im heurigen Jänner in Wien lief, hielt Verena Lechner mit 52:16 min über 35 Jahre lang die ÖLV-Bestmarke über diese Distanz. Bei den Männern wird übrigens keine ÖLV-Bestmarke über 15 km geführt, stattdessen aber eine über 25 km. Details sind unter „Bestenliste“ und „Top-Leistungen“ bzw. „Bestleistungen“ auf der ATHMIN-Website ersichtlich.

Vorschau: ÖSTM-Trailmarathon in Telfes

Am Samstag erfolgt um 7:30 Uhr am Dorfplatz in Telfes der Start der österreichischen Staatsmeisterschaften im Trailmarathon 2026 im Rahmen des Kalkkögeltrail K42. Die Teilnehmer:innen haben auf der anspruchsvollen Laufstrecke in den Stubaier Alpen auf 42,5 Kilometern einen Höhenunterschied von 3100 Metern zu bewältigen. Derzeit sind 46 Teilnehmer:innen für die ÖSTM gemeldet, eine Nachmeldung ist im Festzelt vor Ort bis Samstag 6:30 Uhr möglich.

Informationen zur Veranstaltung (Strecke, Verpflegungsstellen, Pflichtausrüstung) sind auf der Website der Veranstaltung Kalkkögeltrail zu finden.

Bei den Frauen sind Isabell Speer, Sabrina Exenberger, Katharina Hutter und Carmen Kaar zu favorisieren. Bei den Männern zählen Hans Peter Innerhofer, Andreas Rieder, Alexander Hutter und Johannes Nussbaumer zu den Titelanwärtern. Für Fragen dazu steht euch Berglauf-Referent Helmut Schmuck als Ansprechpartner vor Ort für Nachmeldungen etc. zur Verfügung.

Gelingt Veronika Windisch im Obstacle Run die neuerliche Titelverteidigung

Am Samstag findet auf der Wiener Donauinsel im Zuge des Merkur Viennathlon die vierte Auflage der offiziellen österreichischen Meisterschaft im Obstacle Run statt. Seriensiegerin Veronika Windisch (SU Leibnitz) kann sich nach Innsbruck 2023, Linz 2024 und Graz 2025 zum vierten Mal in Folge die Goldmedaille holen.

Bei den Männer fehlt Titelverteidiger Markus Bretterklieber (Running Team Lannach) dieses Mal. Er lief zuletzt Ende August bei den Halbmarathon-Staatsmeisterschaften mit 1:09:03 h eine neue persönliche Bestzeit und unterstreicht damit, dass sehr gutes Laufvermögen und Athletik beim Obstacle Run entscheidend sind. Zehn Kilometer Laufstrecke und 20 Hindernisse warten auf der Donauinsel bei der Floridsdorferbrücke auf die Teilnehmer:innen. Start ist um 13:00 Uhr, die Sieger:innen-Ehrung der österreichischen Meisterschaft um 15:00 Uhr.

Safeguarding: Anonymes Meldeformular nun verfügbar

Unter JETZT MELDEN wurde nun im Bereich Fair Play auf der ÖLV-Website auch ein komplett anonymes Meldeformular installiert. Jegliche Angaben im Formular sind frei wählbar, es besteht keine Pflicht, Kontaktdaten anzugeben. Die Informationen dabei werden explizit nur an das Safeguarding-Team des ÖLV weitergeleitet und sind zu 100 Prozent anonym.

Leichtathletik-Anlage in Völkermarkt fertig saniert und erweitert

Die Erneuerung der Leichtathletik-Laufbahn und die Erweiterung der Leichtathletik-Anlagen im Lilienberg Stadion in Kärnten sind abgeschlossen. Am vergangenen Wochenende konnte der VST Laas bereits den ersten Wettkampf, KLV-Nachwuchsmeisterschaften und den Volksbank KLV-Talente-Cup, dort durchführen. Die letzten Arbeiten gelten nun der neuen Wurfanlage, die Diskuswerferin Hannah Ladinig, U23-EM-Teilnehmerin des Vorjahres, nun eine echte Heimstätte bieten wird. Die feierliche Eröffnung wird am 4. Oktober 2026, 10:00 Uhr, stattfinden. Dazu werden Landeshauptmann Daniel Fellner, Landessportdirektor Arno Arthofer und der Völkermarkter Bürgermeister Markus Lakounigg erwartet. Das nachfolgende Foto und auch die Fotos in der Fotogalerie unten wurden uns dankenswerterweise von Martin Ladinig zur Verfügung gestellt.

Deborah Achleitner erhält Startplatz beim YOG in Dakar

Etwas überraschend wurde der ÖLV diese Woche in Kenntnis gesetzt, dass durch eine „Re-Allocation“ des IOC ein weiterer Startplatz für den ÖLV im Weitsprung der Damen bei den Youth Olympic Games in Dakar (SEN) zur Verfügung steht. Als Jahresbeste der U18 rückt Deborah Achleitner (IAC) somit nach und wird Österreich – neben Zsombor Klucsik (TS Egg, 400 m Hürden), Fiona Schwarz (SVS-Leichtathletik, 100 m Hürden) und Karem Ahmed (ULC Riverside Mödling, 110 m Hürden) – vertreten. Als einziger Betreuer vor Ort wird weiterhin Sven Benning fungieren, der auch die Betreuung Achleitners übernehmen wird.

ÖLV-Coaching Summit 2026

Von 9.-10. Oktober 2026 findet der ÖLV-Coaching Summit 2026 im BSFZ Obertraun statt. Das Programm ist sehr vielfältig und wir dürfen uns auf spannende Vorträge mit hochkarätigen Vortragenden freuen. In den nächsten Wochen werden wir einige Workshops im Detail vorstellen – einige Plätze sind noch verfügbar.
Anmeldeschluss ist Freitag, 02. Oktober 2026!

Ein Workshop dreht sich um das Thema „Krafttraining für Kinder“ mit Mag.a Olivia Raffelsberger, Bakk., BSc (Sportwissenschaftlerin Nachwuchsleistungssport Tirol) und Tamara Norz (Sportwissenschaftlerin und Trainerin mit dem Fokus auf kraftorientiertes Personal/Athletiktraining).

In diesem praxisorientierten Workshop geben wir Einblicke in unsere Erfahrungen im Athletik- und Krafttraining in der Tiroler Nachwuchsarbeit. Gemeinsam beleuchten wir, wie Krafttraining von U12 bis U16 gestaltet werden kann – von spielerischen und allgemeinen athletischen Grundlagen bis hin zur gezielten Vorbereitung auf klassische Kraftübungen und Zusatzlasten. Der Schwerpunkt liegt auf der direkten Umsetzung in die Praxis: Anhand konkreter Übungen, Beispieleinheiten und praxisnaher Organisationsformen zeigen wir, wie sich athletische Grundlagen entwickeln und junge Sportler:innen schrittweise an klassische Kraftübungen heranführen lassen.

Alle Infos zur Anmeldung und zum gesamten Programm finden Sie hier!

Team-EM 2027 mit Österreich terminlich fixiert

Österreich wird bei der Team-EM 2027 in der 2. Division antreten. Die Wettbewerbe werden im Rahmen der European Games in Istanbul (TUR) von 14. bis 16. Juni 2027 (Montag bis Mittwoch) stattfinden.

Höheres Preisgeld für Top-8 bei Europameisterschaften

European Athletics hat bekanntgegeben, dass bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2028 in der Region Silesia (POL) ein Rekordpreisgeld von 3,5 Millionen Euro für die Athlet:innen zur Verfügung stehen wird. Die vom European-Athletics.-Council genehmigte Investition stellt eine bedeutende Erhöhung des Preisgeldes für Athlet:innen bei den Leichtathletik-Europameisterschaften dar.

Nach der Vergabe von zehn Leistungsprämien in Höhe von je 50.000 € im Rahmen der Gold-Crown-Initiative bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 2024 und 2026 wird bei den Meisterschaften im polnischen Leichtathletik-Nationalstadion in Chorzów 2028 für jede Top-8-Platzierung in allen fünfzig Disziplinen ein Preisgeld vergeben.

Zehn Würfe über 70 Meter

Kristjan Čeh, der slowenische Europameister im Diskuswurf, hat heuer bei zehn Wettkämpfen zwischen 29. März in Ramona (72,27 m) und 12. September in Vilnius (72,56 m) die 70-Meter-Marke übertroffen. 71,539 m war der Mittelwert.

Laut der Website das Statistikers Priit Tänava gelang das bisher noch keinem Athleten. Gerd Kanter (2007) und Mykolas Alekna (2025) sind die nächstbesten mit je sechs Würfen über 70 Metern in einer Saison. Mit insgesamt 27 Wettkämpfen über 70 Meter in seiner Karriere im Zeitraum von 2021 bis 2026 liegt Čeh jetzt ebenfalls deutlich vorne. Auf Platz zwei mit 20 Wettkämpfen in ihrer Karriere liegen interessantereeise Mykolas Alekna (2023 – 2026) und sein Vater Virgilius Alekna (2000 – 2012).

Asien-Rekord im Hammerwurf

Die Chinesin Jiale Zhang verbesserte in Huaian (CHN) den asiatischen Hammerwurf-Rekord auf 79,62 m. Damit ist sie Nummer zwei der Weltjahresbestenliste hinter Camry Rogers, USA, mit 81,13 m.

Welche Stadt schickt Deutschland ins Olympiarennen?

Am Samstag entscheiden die Delegierten bei der Generalversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) in Baden-Baden, mit welchem Bewerber Deutschland in das Rennen um die Austragung der Olympischen Spiele und Paralympics 2036, 2040 und 2044 gehen wird. Nachdem Hamburg bereits Ende Mai nach einem Bürgerentscheid seine Bewerbung zurückzog, folgte gestern auch Berlin. Nach der Berlin-Wahl am Sonntag, bei der Olympiagegnerin Elif Eralp (Die Linke) siegreich war, und dem Bericht der Evaluierungskommission, die Berlin nur Außenseiterchancen einräumte, ein fast logischer Schritt. Somit wird am Samstag die Entscheidung zwischen München und Köln-Rhein-Ruhr fallen.

Mitte 2029 wird das IOC verkünden, wer den Zuschlag bekommen hat. Sollte sich der deutsche Bewerbe auch im internationalen Wettstreit durchsetzen, wären es die dritten Olympischen Sommerspiele in Deutschland nach Berlin 1936 und München 1972.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband | Helmut Baudis, Michael Gstöttner, Bernhard Rauch und Robert Katzenbeißer

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