Ein gemütlicher Abend unter Freund*innen – Turnsport-Austria-Präsidentin Gabriela Jahn lud zum Sommerfest in die Vienna Art Gallery in Wien-Donaustadt. Selina Kickinger und Jeremy Balazs wurden als Turnsportler*in des Jahres 2025 geehrt.
Zum einen konnte man die Bilder von Pop-Art-Künstler Oliver Feistmantl bewundern, zum anderen über Sport im Allgemeinen und Turnsport im Speziellen Fachsimpeln. Zu den Ehrengästen zählten u.a. ÖOC-Vizepräsidentin und ÖLV-Präsidentin Sonja Spendelhofer, Judo-Austria-Präsident/ÖOC-Vorstand Martin Poiger, Turnsport-Austria-Ehrenpräsident Fritz Manseder, DTB-Präsident Alfons Hölzl, DTB-Generalsekretär Kalle Zinnkann, STV-Präsident Fabio Corti, STV-Generalsekretär Stefan Riner, der zweifache Segel-Olympiasieger Roman Hagara und Hausherr Nik Brada.
Highlight des Abends war die Ehrung der Premieren-Sieger*in der Turnsport-Austria-Athlet’innen-Wahl 2025 Selina Kickinger und Jeremy Balazs. „Es war ein sehr turbulentes Jahr – mit der Universiade-Bronzemedaille bzw. dem sechsten Rang im Mehrkampf gegen sehr starke Konkurrenz und danach die Schulter-OP und der harte Weg zurück. Aber natürlich bin ich stolz auf meine Erfolge und diese Auszeichnung, auch wenn’s bei mir ein bisschen gedauert hat“, lächelte die 25-jährige Niederösterreicherin. „Ich habe eine sehr harte Trainingswoche hinter mir, aber das Comeback läuft bislang sehr gut.“ Kleiner Bonus: Tags darauf durfte Selina erst um 10 Uhr (statt wie gewohnt um 07:30) mit dem Training beginnen.
Jeremy Balazs kam für die Ehrung extra aus Cork/Süd-Irland angereist: „Mit 17 zum Turnsportler des Jahres zu werden, spricht für sich. Ich seh’s als Verpflichtung, mich ständig weiterzuentwickeln. An die EYOF-Medaille denke ich auch heute noch öfter, speziell, wenn’s gerade im Training nicht so gut läuft.“ Nächstes Highlight: die Junioren-EM in Zagreb. „Ich fühle mich bereit, bei der Staatsmeisterschaft in Dornbirn ist es – bis auf meinem Sturz am Pferd – richtig gut gelaufen. Aber besser bei den Österreichischen Meisterschaften als bei der EM…“ Auch Jeremy ließ es sich nicht nehmen, vor dem Abflug zurück nach Cork noch eine Trainingseinheit in der Wiener Sportarena zu absolvieren.
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria






