Zum ersten Mal in ihrer Karriere konnte die aktuelle Weltcupführende in der U23-Wertung im Short Track, die Steirerin Katharina Sadnik, nun auch einen Einzelsieg feiern. Am Freitag gewann die 21-Jährige das Rennen in Pal Arinsal in Andorra und baute damit ihre Weltcupführung weiter aus. In der Elite landeten Laura Stigger und Tamara Wiedmann in den Top Ten.
“Es ist unglaublich. Der Druck lastete hoch auf mir, denn wenn du im Führungstrikot fährst, dann ist das mit Erwartungen verbunden. Aber auf der Startlinie konnte ich das alles ausblenden“, erklärte die junge Kärntnerin, die sich gemeinsam mit der Italienerin Valentina Corvi auf und davon machte und dann ihre Kontrahentin nach neun Runden im Sprint bezwang.
“Ich habe mich echt gut gefühlt, aber an den Sieg habe ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Das war einfach die Summe der vielen einzelnen Puzzlestücke, die ich in Andorra nun zusammenfügen konnte“, strahlte Sadnik, die mit ihrem Sieg ihren Vorsprung im Disziplinenweltcup weiter ausbauen konnte. Ihre Landsfrau Kathrin Embacher belegte Rang 24 und qualifizierte sich damit für Startreihe drei am Sonntag.
In der Elite landete Laura Stigger als beste Österreicherin auf Rang sieben. “Der Short Track in Andorra ist immer verdammt hart. Du gehst 20 Minuten All-Out auf 2.000 Meter Höhe und das verlangt viel ab“, schnaufte die Tirolerin, die damit den Sprung in die erste Startreihe für das Cross-Country-Rennen am Sonntag schaffte. Ihre Landsfrau Tamara Wiedmann verpasste diesen nur knapp. Im Fotofinish unterlag sie der schwedischen Olympiasiegerin von Rio de Janeiro, Jenny Rissveds. “Ich bin sehr zufrieden, weil es mein bestes Short Track Ergebnis dieser Saison ist, aber natürlich ist es bitter, wenn du die erste Startreihe so knapp verpasst. Ich habe alles gegeben und kann sehr zufrieden sein“, so Wiedmann. Mona Mitterwallner belegte den 19. Rang.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





