Thomas Frühwirth und Florian Brungraber sorgen bei der Para-Europameisterschaft in Tarragona (ESP) mit Gold und Silber erneut für ein historisches rot-weiß-rotes Ergebnis.
Schon bei der Weltmeisterschaft vergangenes Jahr im Oktober in Australien ließen die beiden Para-Athleten der Konkurrenz keine Chance. So auch heute unter der Sonne Spaniens. „Job done! Das Rennen hat Spaß gemacht, es war traumhaftes Wetter“, freut sich Frühwirth über die Goldmedaille, der seine Leistung heute gut abrufen hat können. Der Steirer fühlt sich zudem aktuell mit der Doppelbelastung Paratriathlon und Paracycling auch sehr wohl. Einzig zur WM vom 23.-27. September in Pontevedra (ESP) könnte etwas Stress aufkommen, da Frühwirth zwei Wochen zuvor in den USA noch bei der Paracycling-WM am Start steht. „Ich mag’s aber eh, wenn es etwas verrückt ist!
Auch der drei Minuten (Anmerkung: aufgrund der Klassifizierung anhand der Schwere der Beeinträchtigung gibt es in dieser Klasse unterschiedliche Startzeiten) hinter Frühwirth startende Brungraber freut sich über mit der schnellsten Schwimmzeit über EM-Silber. Nach seiner Schulter-OP Mitte Februar konnte er erst die letzten Wochen wieder im normalen Umfang trainieren: „Am Rad fehlt sicher noch das Meiste. Ich war aber positiv überrascht, dass ich das fahren hab können. Ich bin zufrieden. Das was möglich ist, habe ich versucht mir wieder anzutrainieren!“
Ergebnis Paratriathlon-Europameisterschaft Tarragona (ESP), PTWC Men
Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen
1. Thomas Frühwirth (SU TRI STYRIA, STMK), 59:38 min
2. Florian Brungraber (TriPower Freistadt, OÖ), 1:01:33 h
3. Joseph Fritsch (FRA), 1:02:36 h
Text- und Bildquelle: Österreichischer Triathlonverband






