Nachdem sie am Freitag die Qualifikation schon für sich entscheiden konnte, holte sich Valentina Höll am Samstag ihren fünften Saisonerfolg im Downhill-Weltcup. Auf jener Strecke, wo sie 2024 auch Weltmeisterin wurde, triumphierte die Salzburgerin und baute ihre Führung im Gesamtweltcup weiter aus. Bei den Juniorinnen gab es ein weiteres Podium für Österreich mit Lina Frener, die sich nach einem verkorksten Start noch auf Rang zwei schieben konnte.
Auf der Zielgeraden der Cross-Country-Strecke beim Weltcupstopp in Andorra stürmte Laura Stigger noch auf Rang zwei. Damit erzielte die Tirolerin ein weiteres Weltcuppodium. Bezwungen wurde sie nur von der schwedischen Europameisterin Jenny Rissveds. Mona Mitterwallner landete auf Rang 18 und für U23-Fahrerin Katrin Embacher gab es Platz 10.
„Es war ein extrem schnelles Rennen, in dem ich mich aber durchgehend gut positionieren konnte. Am Schluss hatte ich noch einen richtig guten Kick. Mit dem zweiten Platz bin ich richtig happy. Jetzt heißt es gut regenerieren, dann werde ich auch am Sonntag im Cross-Country wieder mein Bestes geben”, sagte Laura, die sich bei einsetzendem Regen gemeinsam mit dem Team zehn Minuten vor dem Start noch zu einem Setup-Wechsel entschieden hatte und damit bei den wechselnden Bedingungen den richtigen Riecher hatte.
Rang zwei für Laura Stigger im Short Track
Einmal wieder unschlagbar zeigte sich Höll auf den rund drei Minuten in Andorra und setzte sich mit einer halben Sekunden vor der Kanadierin Gracey Hemstreet durch. Dritte wurde die Neuseeländerin Sacha Earnest. Sie hatte schon 2,8 Sekunden auf die Österreicherin an Rückstand.
Schneller als die Dritte in der Elite war die Siegerin Aletha Ostgaard aus den Vereinigten Staaten, die das Rennen der Juniorinnen vor der Vorarlbergerin Frener gewann. In deren Fahrt schlichen sich im ersten Abschnitt einige Fehler ein, doch von Rang fünf arbeitete sie sich auf das Podium vor. Am Ende fing sie sogar noch die Dritte Rosa Marie Jensen um zwei Tausendstel ab. Im Gesamtweltcup liegt sie noch 25 Punkte hinter Ostgaard. In der Elite führt Höll mit über 500 Punkten vor ihrer Schweizer Teamkollegin Lisa Baumann.
Valentina Höll sorgt für Qualibestzeit im Downhill
Vor zwei Jahren gewann Valentina Höll die Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in Pal Arinsal in Andorra. An der Stätte ihres damaligen Erfolges sorgte sie nun beim Weltcup für die Bestzeit am Freitag. Die Salzburgerin sicherte sich einmal mehr die Qualifikation im Downhill-Rennen. Bei den Juniorinnen landete Lina Frener auf Rang vier. Bei den Elite-Männern klappte es erneut nicht für Andreas Kolb mit der Qualifikation. Der Steirer erzielte im Freien Training die schnellste Zeit, verpasste aber auf Rang 26 in der ersten Qualifikationsphase die Top 20 knapp, als Zwölfter im Q2 schaffte er es nicht in die dafür nötigen Top Ten um am Finale am Samstag teilzunehmen.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband






