Finale, ja oder nein beim Turn-Weltcup in Varna

Der Turn-Weltcup macht bis Sonntag in der bulgarischen Hafenstadt Varna Station. 111 Teilnehmer*innen aus 28 Nationen haben genannt. Das fünfköpfige österreichische Aufgebot wird von Gino Vetter angeführt. Der 19-jährige Vorarlberger darf – so glaubt Sportdirektor Fabian Leimlehner – mit einem Einzug ins Boden-Gerätefinale spekulieren.

„Der Weltcup in Varna ist eine wichtige Standortbestimmung im Rahmen unserer Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Zagreb im August“, betont Fabian Leimlehner. „Gemessen am Schwierigkeitsgrad und an der Trainingsform hat Gino Vetter die besten Karten. Vorausgesetzt, er bekommt die schwierigen Elemente ohne Patzer hin.“

Höhepunkt von Vetters neu zusammengestellter Bodenkür ist eine Sprung-Kombination Rückwärtssalto mit zweieinhalb Schrauen und Doppelsalto vorwärts. „Bei der Premiere in Stuttgart hat die Kombination noch nicht nach Wunsch geklappt. Aber jetzt sollte Gino mehr als bereit sein“, so Leimlehner.

Außenseiterchancen auf einen Platz im (Sprung-) Gerätefinale darf sich auch Martin Miggitsch machen. Leimlehner: „Da wird der Doppelsalto gehockt den Ausschlag geben.“

Österreichs Aufgebot für Varna: Aurea Wutschka, Katrin Palicka; Martin Miggitsch (war im Vorjahr in Varna Vierter am Boden – sein bestes Karriere-Weltcup-Resultat), Vincent Lindpointner, Gino Vetter.

International im Mittelpunkt steht 2-fach-Pferd-Olympiasieger Max Whitlock (GBR), der nach 20-monatiger Pause (seit den Olympischen Spielen in Paris) sein Comeback.gibt.

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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