Etappensieg für de Smet bei der 37. Int. Radjugendtour Oststeiermark

Nach dem temporeichen Prolog in Stubenberg am See, bei dem erste Zeitabstände im Gesamtklassement geschaffen wurden, stand heute mit der 1. Etappe von Hartberg nach Friedberg die erste große Bewährungsprobe der 37. Internationalen Radjugendtour Oststeiermark auf dem Programm. Vic de Smet (AVIA – Rudyco Cycling Team) hatte auf der 68,7 Kilometer langen Strecke die stärksten Beine und gewann den Tagesabschnitt.

Das ständige Auf und Ab in der oststeirischen Hügellandschaft verlangte den 15- bis 17-jährigen Nachwuchsfahrern einiges ab. Besonders der Anstieg zur Bergwertung „Am Berner“ prägte das Rennen und sorgte für eine erste Tempoverschärfung. Hier setzten die bergstarken Fahrer die Favoriten unter Druck. Trotz einiger Ausreißversuche blieb das Rennen lange offen.

Auf den letzten Kilometern Richtung Friedberg kam es zu einem packenden Schlagabtausch zwischen den Spitzenfahrern. In einem hochspannenden Sprint auf der leicht ansteigenden Zielgeraden setzte sich schließlich Vic de Smet aus Belgien knapp vor Maj Bohak (Nationalteam Slowenien) und Mathis Vandenheede (Isorex Cycling Team) durch.

Trikotvergabe nach der 1. Etappe
Durch den Etappensieg übernimmt de Smet auch das grüne Trikot des Gesamtführenden. Das gelbe Trikot des punktbesten Fahrers behält er ebenfalls, während das weiße Trikot für den besten Bergfahrer an Noah Roels (Isorex Cycling Team) vergeben wird. Als bester Österreicher darf sich Ruben Friedl in Rot präsentieren, welcher heute Rang acht erreichte.

„Das Terrain hier in der Oststeiermark ist für Nachwuchsrennen ideal – fordernd, aber nicht überfordernd. Heute haben wir gesehen, wer für die Gesamtwertung ein ernstzunehmender Kandidat ist“, erklärte Tourdirektor Florian König nach dem Zieleinlauf.

Morgen wartet mit der zweiten Etappe von Pöllau nach Vorau (71,2 km / 1.484 hm) die „Königsetappe“ der diesjährigen Tour. Mehrere harte Anstiege – darunter ein besonders selektiver Schlussanstieg sechs Kilometer vor dem Ziel – könnten das Gesamtklassement erneut kräftig durcheinanderwirbeln.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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