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Erfolgreicher Teil 1 der ÖM U20 in Wien

Die Wiener Bahn war an diesem Wochenende für schnelle Sprint-Zeiten, sowohl mit, als auch ohne Hürden, gut. U20-Siegerin Iman Roka schob sich mit ihrer neuen Hürden-Bestzeit auf Rang drei der ewigen ÖLV-U20-Bestenliste nach vorne. Stefan Huber (IAC), der neue österreichische Hürdenmeister bei den Burschen, stellte mit 8,10 s auch eine neue PB auf. Silbermedaillen-Gewinner Philipp Pichler (SU Leibnitz) sprintete mit 8,17 s (PB) knapp dahinter über die Ziellinie. Seine zweite Goldmedaille an diesem Tag gewann Stefan Huber im Weitsprung mit 6,82 m. Dazu kam für ihn Bronze im 60-m-Sprint mit 7,12 s.

Während die 60-m-Sprintentscheidung der Mädchen sehr knapp ausfiel, setze sich Vasily Klimov (KLC) bei den Burschen mit 6,96 s klar durch. Silber ging an Dennis Brunninger (ATSV Linz LA), der eine neue persönliche Bestzeit von 7,11 s erzielte. Das zweite Familien-Silber gewann Patricia Brunninger im Sprintfinale der W-U20, wo sie 7,74 s sprintete und sich knapp gegen Katharina Stadler (ULC Linz Oberbank) mit 7,76s durchsetzte.
Gold über 60 m ging allerdings an Christiane Krifka (SVS-Leichtathletik), die bereits im Vorlauf ein starkes Finale ankündigte. Schlussendlich setzte sie sich in starken 7,68 s durch. Am Ende des Meisterschaftstages zeigte Krifka außerdem einen starken Hochsprung, wo sie sich mit übersprungenen 1,75 m ihre zweite Goldmedaille des Tages sicherte.

Spannende Entscheidungen in der Sandgrube

Mit einem starken Bestleistungs-Satz auf 5,67 m im ersten Versuch des Weitsprung-Bewerbs, verschaffte sich Lenia Standfest (LTU Graz) gleich eine gute Ausgangslage für den restlichen Bewerb. Diese Weite konnte auch keine der Konkurentinnen mehr überbieten. Eine sehr starke Serie zeigte aber auch Magdalena Lang (Union St. Pölten) mit neuer Bestweite von 5,56 m. Bronze ging an Alma Kathan (TS Innsbruck) mit guten 5,47 m.

Im Dreisprung der Mädchen war der Kampf um Gold lange knapp. Am Ende setzte sich Angel Osasiemen Osaro (SKV Feuerwehr Wien) mit 11,48 m und einem neuen Wiener U18-Rekord gegen Sarah Baumgartner (Union Salzburg Leichtathletik) mit 11,35 m durch. Auch im Dreispung der Burschen entschieden am Ende nur neun Zentimeter zwischen den Plätzen eins und zwei. Paul Pillichshammer (TGW Zehnkampf-Union) siegte mit neuer PB von 13,43 m. Im Stabhochsprung war es ebenfalls ein Duell zwischen den Zehnkampf-Union-Athleten. Dieses konnte Julius Rudorfer mit 4,30 m für sich entscheiden. Bei den Mädchen siegte Vereinskollegin Franziska Pichler mit 2,90 m.

Favorit:innen-Siege im Kugelstoß

Im zweiten Versuch des Kugelstoßes konnte Leonhard Jäger (SV-Reutte LA Raiffeisen) mit 16,47 m die Tageshöchstweite erzielen. Silber ging an den noch U18-Athleten Stefan Gaisbauer (ULC Linz Oberbank) der seine PB mit der 6 kg Kugel auf 15,06 m steigern konnte. Trainingskollege Benjamin Pichler (TGW Zehnkampf-Union) durfte sich über Bronze und eine Weit von 14,98 m (PB) freuen.

Bei den Mädchen wurde Madeleine Huber (TU Raika Schwaz) ihrer Favoritinnenrolle gerecht und kürte sich mit 11,52 m zur österreichischen Meisterin. Mit Anna Maria Buchner (Union Salzburg Leichtathletik) kam eine zweite Athletin über die 11-m-Marke (11,29 m).

Diessl führt schnelle Sprints in Rahmenbewerben an

Neo-U23-Athlet Enzo Diessl (SU Leibnitz) zeigte bei seinem erneuten Einstieg nach 1,5-Wochen krankheitsbedingter Pause eine Leistung auf hohem Niveau. Er eröffnete mit 7,73 s im Vorlauf und steigerte sich dann weiter auf 7,66 s. Mit dieser Zeit schob er sich nicht nur auf Rang drei der ewigen ÖLV-Bestenliste in der allgemeinen Klasse nach vorne, sondern kam auch bis auf vier Hunderstelsekunden an das Hallen-WM-Limit (7,62 s) heran.

Ebenfalls eine starke neue Hürden-Bestzeit lief Mehrkampf-Ass Sophie Kreiner (ATSV Linz LA). Sie steigerte sich deutlich auf 8,69 s. Den Tagessieg im 60-m-Hürden-Rahmenbewerb sicherte sich Johanna Plank (TGW Zehnkampf-Union) mit 8,51 s. Über 60 m flach war Noel Waroschitz (IAC) mit 6,79 s (PB) der Schnellste und bei den Damen Maxima Krause (ULC Riverside Mödling) mit 7,69 s.

Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband, Alfred Nevsimal

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