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"Ein Ort, der mir Freiheit gibt!"

Im Laufe der Saison hat Sophia Avender oftmals aufgezeigt und ihr Klettertalent zur Schau gestellt.

Neben ihrem ersten Sieg bei einem Jugend-Europacup in Imst, der zweifelsohne zu den bisherigen Karrierehighlights zählt, konnte die 16-Jährige beim Heimweltcup in Innsbruck erste Erfahrungswerte auf dem höchsten internationalen Niveau sammeln. Aber auch ihr zweiter Platz in der Qualifikation beim Lead-Europacup der Erwachsenen im italienischen Bologna kann als wichtige Motivationsspritze gesehen werden. „Mein Kletterjahr 2023 war definitiv gut, auch wenn es schwächere Phasen gegeben hat. Ich habe mich nicht unterkriegen lassen und habe einfach hart weitertrainiert. Die guten Ergebnisse geben mir sehr viel Selbstvertrauen. Vor allem meine erste Teilnahme am Heimweltcup war etwas ganz Besonderes. Die Routen waren anders, einfach viel schwerer. Ich habe es aber sehr genossen und es war richtig cool. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich auch im nächsten Jahr wieder die Chance bekommen würde“, berichtet Avender, die in der Steiermark an ihrer Kletterkarriere feilt.

Die 16-Jährige gilt als eine Athletin mit sehr viel Ausdauer. Demnach schlägt das Herz vorrangig für den Vorstieg, auch wenn das Bouldern eine gern gesehene Abwechslung darstellt. Neben viel Motivation für die neue Saison gibt es auch einige ‚Takeaways‘, die Avender mitnimmt: „In den nächsten Wochen werde ich vorrangig an der Maximalkraft und an der Fingerkraft arbeiten. Da habe ich noch etwas Luft nach oben, daher steht das ganz oben auf meiner Liste. Aber auch das Thema Nervosität begleitet mich. Daher werde ich auch hier versuchen, Wege zu finden, die mir guttun und in meine Abläufe etwas Ruhe bringen. Musik zum Beispiel.“

Speziell in der Adventzeit werden viele Dinge analysiert und die neuen Ziele festgelegt. Das KVÖ-Talent, das das BORG Monsberger in Graz mit Schwerpunkt Sport besucht, hat auch hier einen klaren Weg im Kopf: „Die Entwicklung ist natürlich sehr wichtig, aber ich möchte auch in den Wettkämpfen gute Platzierungen erreichen. In den Jugend-Europacups sind die Top-3 mein Ziel, aber ich möchte auch bei den Erwachsenen – speziell im Lead – überraschen und versuchen meine Chancen auf Spitzenplätze zu nutzen. Aber es soll auch 2024 mit einem weiteren Weltcupstart klappen“, verrät die 16-Jährige, die Olympiasiegerin Janja Garnbret (SLO) und Jessica Pilz als ihre Vorbilder auserkoren hat und ihnen nacheifert.

Die Steirerin gilt als eine ehrgeizige Sportlerin, die immer gut aufgelegt und im positiven Sinn oftmals ein bisschen überdreht ist. Wenig verwunderlich, dass gerade die Kletterhalle ihr Lieblingsplatz ist: „Ich mag unsere Kletterhalle und ich fühle mich dort sehr wohl. Für mich ist einfach ein Ort, der mir Freiheit gibt und ich meinen Sport mit all seinen schönen Seiten ausüben kann.“ Und wenn Avender nicht gerade die Schulbank drückt, oder an ihrer sportlichen Karriere feilt, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit ihrer Familie oder ihren Freund:innen. „Es gibt zwar wenige Freiräume, aber die Lücken will ich immer bestmöglich nutzen. Aber das passt für mich und ich kann dann die Zeit mit meinen Freundinnen sehr genießen!“

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