Nach Top 10-Plätzen in der Vorwoche schlugen Samuel und Noah Künz vom RV DJ’s Bikeshop Simplon Hard, V beim Africa Triathlon Cup in Troutbeck (Simbabwe) erneut mit den Plätzen acht und neun zu und holten damit abermals wichtige Punkte für das World Triathlon Ranking. Beide schaffen sich damit eine gute Ausgangsposition für die kommenden internationalen Rennen im Mai und Juni.
Dünne Luft
Das Rennen fand auf einer Höhe von 2000 bis 2100 Metern statt und stellte damit außergewöhnlich hohe Anforderungen an die Athleten. Die dünne Höhenluft macht besonders die Belastung auf dem Rad und beim Laufen deutlich anspruchsvoller und verlangt eine sehr kluge Renneinteilung. Beide Österreicher starteten mit dem klaren Ziel, ein Top-10-Ergebnis zu erreichen und schon im Schwimmen setzten sie ein erstes Ausrufezeichen: Samuel Künz kam auf Platz drei aus dem Wasser, Bruder Noah folgte direkt dahinter auf Platz fünf. Damit lagen beide Athleten optimal positioniert für den weiteren Rennverlauf.
Radrennen in der Höhe bringt Vorentscheidung
Samuel schaffte zunächst den Sprung in die erste Radgruppe, konnte jedoch im ersten Anstieg auf eine Attacke der Konkurrenz nicht reagieren. Dadurch fiel er in eine Verfolgergruppe zurück und kam schließlich mit der Gruppe um die Plätze drei bis sechs in die zweite Wechselzone. Für Noah verlief die Radstrecke deutlich schwieriger: Er verpasste knapp die Gruppe und musste anschließend einen Großteil der Strecke alleine im Wind fahren. Die extreme Belastung in der Höhe machte sich danach deutlich bemerkbar: Während des Rennens kämpfte er mit massiven Magenkrämpfen. Trotzdem brachte er das Rennen kämpferisch zu Ende und erreichte alleine hinter der Verfolgergruppe die zweite Wechselzone.
Kontrollierter Lauf sichert Doppel-Top-10
Nachdem die Positionen im Rennen weitgehend bezogen waren, absolvierten die Brüder den abschließenden Lauf kontrolliert und verteidigten ihre Platzierungen bis ins Ziel. Am Ende stand mit den Plätzen acht und neun erneut ein starkes Ergebnis zu Buche. Der Sieg ging an den Deutschen Lasse Lührs vor den für Tschechien startenden Martin Demuth und seinem Landsmann Justus Töpper.
Nach dem erfolgreichen Afrika-Block kann nun der nächste gezielte Vorbereitungsabschnitt beginnen, bevor im Frühsommer die internationale Europasaison startet.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Triathlonverband






