Der große win2day-BDSL-Saisonrückblick: Die jungen Wilden

Von Talenten zu Rollenspielerinnen

Mit einem neuen Hauptsponsor starteten die DBB OCS Diamond Ladies aus Oberösterreich äußerst motiviert in die Saison – wenngleich von Anfang an klar war, dass es keine einfache werden würden. Eine Spielerinnen hatten über den Sommer aufgehört, dazu kamen Verletzungen sowie die Integrationen junger neuer Spielerinnen. Letztere mussten dann schon bald mehr Verantwortung übernehmen, als wohl ursprünglich geplant. Mit immerhin drei Siegen gelang das aber phasenweise gar nicht so schlecht. Vor allem das Trio Milica Popovic, Lara Mendl und Ylenia Bonett, alle 21 Jahre oder jünger, gab im Laufe der Saison wiederholt vielversprechende Talentproben ab. Sollte der Kern zusammenbleiben und die eine oder andere Spielerin über den Sommer einen Schritt nach vorne machen, könnten die Diamond Ladies nächstes Jahr in der Tabelle also durchaus den einen oder anderen Platz gutmachen.

Martin Hintenaus, Obmann DBB OCS Diamond Ladies: „Die DBB OCS Diamond Ladies des LZ OÖ sind mit deutlich höheren Ambitionen in die Saison gestartet, mussten aber auf Grund der schwerwiegenden personellen Veränderungen froh sein, die Saison noch ordentlich beenden zu können. Talente, die im Trainingsbetrieb ein wenig in die Bundesliga reinschnuppern und vielleicht die ersten Spielminuten absolvieren sollten, wurden plötzlich zu Rollenspielerinnen – zumindest das kann als Lichtblick gewertet werden, ebenso wie die Tatsache, dass das Teamgefüge und die Spielfreude nach Wels zurückgekehrt sind. Wie sich das Team des DBB in der nächsten Saison präsentieren wird, kann noch nicht beantwortet werden, die weitere Integration und Förderung der jungen Oberösterreicherinnen steht aber unweigerlich im Fokus.“

Die Jüngsten

Ohne Sieg beendete die Mannschaft von Vienna United die Saison 2023/34. Dass das jüngste Team der Liga nicht ganz vorne mitspielen würde, war aber bereits im Vorfeld klar. Dementsprechend ließen sich die Wienerinnen von den vielen Niederlagen auch zu keinem Zeitpunkt verunsichern, gaben sich stets kämpferisch und konnten sich so im Saisonverlauf sichtbar steigern. Vor allem mit Antonia Reissner, die die win2day BDSL bei den Rebounds anführte, dürfte United zudem eine Spielerin gefunden haben, um die herum sich in den kommenden Jahren eine Mannschaft bauen lässt, die für auch Siege gut ist. Vielleicht ja sogar schon in der kommenden Saison!

Vedran Schuch, Head Coach Vienna United: „Zu Saisonbeginn stand es schon fest, dass wir mit der jüngsten Mannschaft der Liga in den Bewerb starten. Trotz des letzten Platzes ziehen wir eine positive Bilanz, wir sind mit der Entwicklung unserer jungen Spielerinnen sehr zufrieden. Wir haben beinahe alle Teams fordern können und hätten mit etwas mehr Glück auf unserer Seite auch einige Spiele gewinnen können. Stolz sind wir, dass Antonia Reissner die Rebound-Statistik der Liga anführt. Wir möchten mit dieser Mannschaft in die Zukunft gehen und schauen, wo die Reise hinführt.“

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

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