In Dornbirn begann am vergangenen Wochenende die Saison der Radballer, die klassischerweise mit dem Cupfinale eröffnet wird. In einem Turnier der besten fünf Mannschaften setzte sich das Team von Dornbirn 1 durch und feierte einen Favoritensieg. Doch anstatt dem verletzten Stefan Feurstein stand Markus Bröll diesmal an der Seite von Patrick Schnetzer, der sich seinen insgesamt zwölften Cupsieg holen konnte.
Eine Schulterverletzung plagt Feurstein seit den Weltmeisterschaften, weshalb er auf den Saisonauftakt verzichten musste. Somit musste Schnetzer auf seinen früheren Partner Bröll, mit dem er von 2013 bis 2019 spielte, zurückgreifen. Fünfmal wurde das Duo gemeinsam Weltmeister, fünfmal waren sie auch schon Österreichischer Cupsieger. Nun fuhren sie in souveräner Manier ihren sechsten gemeinsamen Titel ein mit vier klaren Siegen.
Neben dem Cupsieg fixierte das Duo somit auch die Nominierung für die Europameisterschaften, die von 5. – 7. Juni in Armorbach in Deutschland nach einer Pause von drei Jahren wieder ausgetragen werden. Als Ersatzteam dafür qualifizierten sich auch die Turnierzweiten von Dornbirn, Kevin Bachmann und Michael Welte von Sulz 1.
Sie unterlagen lediglich Schnetzer/Bröll, gewannen aber ihre restlichen drei Matches. Am Ende entschied der 4-2 Erfolg gegen die zweite Sulzer Mannschaft bestehend aus Philipp und Maximilian Schwendinger über die Silbermedaille im Cup. Das Brüderpaar kann sich aber mit Bronze trösten und damit auch der Weltcupqualifikation, die die Top drei des Cups erreichen.
Für frischen Wind im Cupfinale sorgten auch die beiden Junioren-Europameister Timo Lampert und Max Schallert, die Vierte wurden und sich damit im Vergleich zum Vorjahr um eine Position steigern konnten. Ihr Jahreshighlight sind die Junioren-Europameisterschaften in ihrer Heimat in Höchst, die von 15. – 16. Mai stattfindet.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





