COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz: Neustart mit Underdog-Mentalität

Die COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz konnten in der abgelaufenen Saison mit dem Einzug in das win2day-BSL-Finale den größten Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte feiern. Über den Sommer hat sich im Kader allerdings einiges getan, wenige Monate nach der „Break-Out-Season“ werden die Karten nun neu gemischt.

Die COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz blicken auf die erfolgreichste Saison ihrer Vereinsgeschichte zurück – der sensationelle Finaleinzug bleibt unvergessen. Doch nach diesem Höhepunkt folgte ein Sommer des Umbruchs, in dem Obmann Roland Knor und Head Coach Felix Jambor mit reduziertem Budget Abgänge kompensieren und eine neue Mannschaft formen müssen.

Sommeraktivitäten

Gleich acht Spieler aus dem win2day-BSL-Kader der Vorsaison verließen Eisenstadt – darunter Leistungsträger wie Nationalspieler Lukas Hahn, Aufbauspieler Rayshawn Mart, Scorer Jalen Green oder Allrounder Austen Awosika. Auch Rotationskräfte wie Emilio Banic oder Super-Routinier Sead Hadzifejzovic sind nicht mehr dabei.

Die Dragonz reagierten mit einer Mischung aus Kontinuität und Neuaufbau. Der Eisenstädter Kern rund um Valentin Pasterk, Lukas Knor, Konstantin Sauer und Dogus Demirel bleibt erhalten. Verstärkung kam in Form von Jakob Szkutta (zurück aus Deutschland), den US-Neuzugängen Jacorie Archie (SF) und Isaiah Amato (Guard) sowie dem ungarischen Flügelspieler Csaba Fazekas. Dazu sollen bewährte Stützen wie Peter Turay und Aristide Boya die nötige Präsenz unter dem Korb garantieren.

Ausrufezeichen des Kaders

Trotz aller Veränderungen sieht Jambor eine große Chance im Umbruch: „Die Stärke des Teams ist dieses Jahr wirklich das Team. Wir wollen noch intensiver, schneller und aufregender spielen – offensiv wie defensiv. Jeder soll integriert werden.“ Mit dieser neuen Philosophie wollen die Dragonz ihren spektakulären Basketball ausbauen und die Underdog-Mentalität in einen Vorteil verwandeln.

Fragezeichen des Kaders

Die Kehrseite des Erfolges: Der Umbruch war nicht freiwillig. „Wir haben acht Leute verloren, die letztes Jahr integral für unseren Erfolg waren. Die Tiefe, die wir damals hatten, fehlt uns heuer“, erklärt Jambor. Vor allem die Erfahrung und breite Rotation des Finalteams sind nicht mehr in Eisenstadt vorhanden. Wie schnell die neuen Spieler in ihre Rollen finden und wie die Mannschaft Verletzungen verkraftet, bleibt abzuwarten.

Ausblick

Klar ist: Die Dragonz wollen auch 2025/26 wieder in die Playoffs. „Wir müssen overperformen – und wir haben Spieler geholt, die hungrig sind und etwas zu beweisen haben“, sagt Jambor. Die Underdog-Rolle nehmen die Burgenländer an, mit der Hoffnung, erneut über sich hinauszuwachsen.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

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