Österreichs 3×3-Herren sind hauchdünn an der Qualifikation für das Masters in Bukarest vorbeigeschrammt. Nico Kaltenbrunner, Fabio Söhnel, Enis Murati und Quincy Diggs unterliegen bei einem Quest-Turnier im belgischen Antwerpen erst im alles entscheidenden Final-Spiel dem bahrainischen Top-Team Riffa 20:22 nach Overtime. Die Entscheidung fällt dabei durch einen Buzzer Beater.
Auf dem Weg ins Endspiel feierten die Österreicher davor ausschließlich Siege. In Vorrundengruppe B gab es ein 21:11 gegen Lille (FRA) und ein 21:18 über London (GBR).
Im Viertelfinale gegen Utrecht (21:20) wehrten die Wiener dann eine Aufholjagd der Niederländer erfolgreich ab. Fabio Söhnel sorgte mit einen Tip-In für den Buzzer Beater. Das anschließende Semifinale gegen die Turnierfavoriten aus Liman (SRB) ging dann nach einer starken Performance klar 21:10 an Vienna.
Im Endspiel um das einzige zu vergebende Ticket für das Masters in Bukarest (8. bis 9. November) entwickelte sich zwischen Riffa (BNR) und dem ÖBV-Quartett ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Beim Stand von 20:20 in der Overtime versenkten die Bahraini einen langen Zweier zur Entscheidung.
Die Turnierteilnahme in der rumänischen Hauptstadt ist aber für die rot-weiß-roten Basketballer nach wie vor möglich. Im Oktober gibt es bei den Challengers in Dongguan (CHN; 9./10. Oktober) und Peking (CHN; 18./19. Oktober) die nächsten Möglichkeiten auf eine Qualifikation. Zuvor ist Vienna auf der FIBA 3×3 World Tour noch beim Masters in Shenzhen (China) am 4./5. Oktober dabei.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband





