Bettina Kendlbacher: „EM-Debüt mit Signalwirkung“

Wenn Bettina Kendlbacher von ihrer ersten EM-Erfahrung erzählt, klingt immer noch ein Hauch von Staunen mit. „Bis heute ist das ein bisschen surreal“, sagt die 36-jährige Steirerin. In Crozet (FRA) hat sie mit Broadmoar’s Don Alfredo AWÖ abgeliefert und auf sich aufmerksam gemacht. Weit mehr, als viele ihr zugetraut hätten.

Nach dem EM-Höhepunkt war aber erst einmal Pause angesagt. Ihr Fuchs durfte wochenlang die Koppel genießen und durchschnaufen. Auch für Kendlbacher selbst stand Familienzeit im Mittelpunkt – inklusive kurzer Auszeit am Meer, bevor die Tochter Anfang September eingeschult wurde. „Das war perfekt, um wieder Energie zu tanken“, erzählt sie.

Teamgeist als Schlüssel

Was bleibt von Crozet? „Der Zusammenhalt. Das war einfach großartig, wie das ganze Team mitgefiebert und sich mit mir gefreut hat“, sagt sie ohne Zögern. Neben dem sportlichen Ergebnis ist es genau dieses Miteinander, das für sie hängen geblieben ist. Ganz zufrieden ist die Steirerin dennoch nicht. „Besser geht immer“, meint sie nüchtern. Besonders in der Piaffe sieht sie noch Luft nach oben: „Da wollen wir unser Potenzial noch besser ausschöpfen. Vielleicht knacken wir dann auch einmal die 70 Prozent.“

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Pferdesportverband

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner