BD2L: Basket Flames holen Meistertitel nach Final-Krimi

Die Wienerinnen setzen sich am Sonntag im Rahmen des BD2L-Final-Four in Innsbruck durch und dürfen sich den Pokal in ihre Vitrine stellen.

Während das Halbfinale gegen die Stadtrivalinnen von Vienna 87 mit 58:45 noch relativ klar verläuft, verkommt das Endspiel zu einem „Krimi“. Die TI Eagles, die UBI Graz 2 im Semifinale 71:56 besiegen konnten, starten vor heimischem Publikum wie die vielzitierte Feuerwehr und führen nach dem ersten Viertel mit 14:7. Auch zur Halbzeit liegen die Tirolerinnen noch mit fünf Zählern vorne. (26:21)

In der zweiten Hälfte ist es ein Kopf an Kopf Rennen mit zahlreichen Führungswechseln. 20 Sekunden vor Schluss trifft Innsbruck einen Freiwurf zum Ausgleich. Nach einem Time Out erspielen sich die Basket Flames einen offenen Wurf, den sie mit zehn Sekunden auf der Spieluhr auch treffen. Der direkte Gegenangriff der Innsbruckerinnen führt zu einem offenen Wurf, der nur um Zentimeter den Korb verfehlt und an den hinteren Ring geht. Im Anschluss brechen bei den Flames, die sich zu neuen Meisterinnen der B2DL krönen, alle Dämme.

Im Spiel um Platz drei setzt sich UBI Graz 2 mit 72:56 gegen Vienna 87 durch.

Als wertvollste Spielerin (MVP) des Turniers zeichnet ÖBV-Vizepräsident Karl Winkler die Innsbruckerin Hilli Cordes aus.

Die Stimmen:
Khaled Hakami (Coach Basket Flames): „Das Finale gegen die starken Innsbrucker Damen, die als Favoriten in das Spiel gegangen sind, war ein Spiel auf Augenhöhe und hätte spannender nicht sein können. Glücklicherweise konnten wir das Match am Schluss ganz knapp für uns entscheiden und somit den Meistertitel in der BD2L feiern. Wir möchten dem Innsbruck Team unseren Respekt aussprechen, ihnen zu einer großartigen Leistung und Saison gratulieren und uns auch für die Ausrichtung des Final Four herzlich bedankten.“

Andreas Scheicher (Coach TI Eagles): „Diese Partie war nichts für schwache Nerven. Wir wissen aus der regulären Saison, dass die Flames eine starke und tief besetzte Mannschaft sind und gratulieren zum Titel, aber auch UBI Graz zum dritten Platz und Vienna 87 zu einer tollen Saison. Wir haben im Finale eines unserer besten Spiele in der Defense und Offense gezeigt, es wollten die schön herausgespielten Würfe aber leider nicht fallen. Wenn wir zehn mal so spielen gewinnen wir vermutlich neun Partien. Am Ende hat ein Korb den Unterschied gemacht, das ist bitter, aber im Basketball gibt es nunmal kein Unentschieden. Ich kann nur stolz auf meine Mannschaft sein, die eine beinahe perfekte Saison gespielt hat.“

Edvina Tankic (Coach UBI Graz): „Im ersten Spiel spielten wir gegen Innsbruck. Leider haben wir die erste Halbzeit dieses Spiels verschlafen und das kann man sich gegen eine Mannschaft wie Innsbruck nicht leisten. Am nächsten Tag spielten wir gegen Vienna 87 um den dritten Platz. Das war wahrscheinlich unser bestes Spiel, das wir in dieser Saison gespielt haben. Für uns war es ein schöner Saisonabschluss und wir können sagen, dass wir zufrieden sind.“

Christian Peter (Coach Vienna 87): „Gratulation an die Flames zum Meistertitel, ein Wiener Derby in Innsbruck hat es in Basketball Österreich noch nicht oft gegeben.“

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

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