Osten
In der Conference Ost sind die ersten beiden Tabellenplätze bereits vergeben. Die UKJ Mistelbach Mustangs trennt nur mehr ein Sieg vom Top-Seed, die Union Deutsch Wagram Alligators sind zumindest fix zweiter. Danach kämpfen vier Mannschaften um die restlichen zwei Playoff-Plätze. In der kommenden Runde kann sich nur Vienna United fix fürs Viertelfinale qualifizieren, zumindest der letzte Playoff-Platz (wenn nicht sogar beide) wird erst in der Schlussrunde vergeben werden. Am vorletzten Spieltag steht ein Fernkampf am Programm.
Dabei treffen die Vienna Timberwolves zu Hause auf den Basketball Klub Rapid Wien, die Raiffeisen Mattersburg Rocks bekommen es mit BBU Salzburg zu tun und die Safare Traiskirchen Lions NexGen treten gegen die UKJ Mistelbach Mustangs an. BBU-Spieler Marko Rakic gibt die Marschroute vor: „Mit Mattersburg erwartet uns ein weiterer starker Gegner im nächsten Spiel. Uns ist klar, dass die Rocks ein Playoff-Team sind, trotzdem werden wir uns vor dieser Herausforderung nicht verstecken und 40 Minuten lang unser Bestes geben.“
Westen
Im Westen sind drei der vier Playoff-Startplätze fix vergeben. Die Pirlo Kufstein Towers werden die Conference West gewinnen, dahinter kämpfen die Wörthersee Piraten gegen die SWARCO Raiders Tirol um den zweiten Platz. Die Innsbrucker haben zwar vier Punkte Rückstand auf die Kärntner, haben aber noch das Nachtragsspiel gegen die Towers offen und in der letzten Runde kommt es zum direkten Vergleich mit den Piraten. Raiders-Guard Nicolas Toussaint rät aber zur Vorsicht: „Dass die Upper Austrian Ballers ein sehr hungriges Team sind, ist uns bereits bekannt und gerade deshalb müssen wir diese Partie umso konzentrierter angehen. Aufgrund unserer Physis können wir die Gegner auf vielen Positionen dominieren. Der Schlüssel zum Erfolg wird also darin liegen, jedes Missmatch sofort zu bestrafen.“ Piraten-Headcoach Andi Kuttnig freut sich auf das Duell um Klagenfurt: „Wir wollen unseren Rhythmus mit Hinblick auf die Herausforderungen der nächsten Wochen beibehalten. Ein Stadtderby ist dahingehend ein sehr guter Rhythmus-Test. Das Spiel hat sowohl für uns, als auch Kos noch Implikationen im Playoff-Kampf bzw. der Positionierung. Wir erwarten daher ein umkämpftes Spiel, in dem wir mit voller Konzentration und Energie in Verteidigung und Angriff agieren wollen.“
Im Kampf um den letzten Playoff-Platz haben die Raiffeisen Dornbirn Lions die besten Karten, da sie das direkte Duell gegen die punktegleiche Mannschaft von KOS Celovec gewonnen haben. Die Klagenfurter haben mit den Towers und dem Stadt-Derby gegen die Piraten auch das schwerste Restprogramm. Nur mehr Außenseiter-Chancen hat BBU Salzburg, die die restlichen beiden Partien gewinnen müssen und auf Umfaller der anderen Teams an beiden Spieltagen hoffen müssen. Towers-Spieler Jakub Hussain vor dem Spiel: „Am Samstag wartet mit Dornbirn ein sehr schwieriger Gegner auf uns. Für sie geht es noch um alles, sie haben weiterhin die Chance auf die Playoffs und werden entsprechend auftreten. Wir wissen, dass es kein einfaches Spiel wird. Dornbirn hat starke Spieler und wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen. Gleichzeitig müssen wir uns im Vergleich zum letzten Wochenende steigern und wieder souveräner auftreten. Von Anfang an konzentriert sein, alles geben und als Team auftreten.“
Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband





