Leni Bohle erreichte beim Kunstturn-A-Weltcup (höchste Kategorie) in Antalya den fünften Platz am Boden und den siebenten im Sprungbewerb.
Beide Finalauftritte gelangen der 18-jährigen Hohenemserin sehr gut, allerdings nicht so hervorragend wie in der Qualifikation, als sie jeweils Vierte war. Bohle: „Im Ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem Wochenende“.
Bereits mit fünf Weltcup-Medaillen dekoriert (2x Silber, 3x Bronze) hätte Leni Bohle insbesondere am Boden erneut die Chance aufs Podium gehabt. Doch eine unsichere Landung und ein Begrenzungslinienübertritt kosteten die dafür notwendigen Punkte.
Bohle: „Leider war das heute nicht ganz so sauber wie in der Qualifikation, aber ich bin überhaupt froh, dass ich es in das Finale geschafft habe. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und nach diesem gelungenen ersten freue ich mich auf die weiteren Wettkämpfe in diesem Jahr.“
Trainer Daniel Rexa: „Leni hat ihre beiden Finale sehr gut gemacht. Ein fünfter und ein siebenter Platz im A-Weltcup sind hochwertig. Natürlich war es schade um die Landung nach der ersten Akrobahn am Boden.“
Beide Bewerbe gewann die Russin (AIN) Liudmila Roshchina, am Boden vor der Australierin Kate McDonald und der Kroatin Antea Sikic Kaucic, am Sprung vor der Slowenin Teja Belak und der Spanierin Laia Font. Die absolute Ausnahmeerscheinung Oksana Chusovitina (UZB) beeindruckte mit bald 51 (!) Jahren als Finalvierte am Sprung.
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria





