Amida Wikus: „Ein Jahr zum Lernen“

Mit gerade einmal 19 Jahren gehört Amida Wikus schon zu den Fixgrößen im österreichischen Dressurnachwuchs. Seit 2021 ist sie Teil des OEPS Talente Teams, trainiert bei niemand Geringerem als dem zweifachen Dressur-Staatsmeister Peter Gmoser – und hat mit Rothstein und Vivaldis Four Seasons zwei Pferde an ihrer Seite, die ihr sportlich und persönlich viel bedeuten.

2025 war für Amida Wikus ein Jahr voller Kontraste: „Es war mein erstes Junge-Reiter-Jahr, ein Sprung in eine ganz neue Klasse. Die Aufgaben sind anspruchsvoller, mit Serienwechseln und Pirouetten – und ich finde das total spannend“, erzählt sie mit leuchtenden Augen. Doch der sportliche Erfolg blieb nicht immer so, wie sie ihn sich erhofft hatte. Gleich zu Beginn des Jahres musste die 19-Jährige mit mentalen Schwierigkeiten kämpfen. „Ich hatte eine Phase, in der einfach alles zusammenkam – die Ausbildung nach der Matura, private Themen. Da war ich schon ziemlich gefordert“, gibt sie offen zu. Erst mit den längeren Tagen im Frühling fand sie Schritt für Schritt zurück zu ihrer Balance.

Und dann kam der nächste Rückschlag: Hauptpferd Rothstein fiel mit einem Hufabszess aus – und ist erst jetzt langsam wieder im Aufbau. „Natürlich war das bitter, weil wir gerade im Turnierbetrieb Fuß fassen wollten. Aber immerhin hatte ich mit Vivaldis Four Seasons ein weiteres Pferd, das ich zuhause weiter ausbilden konnte.“

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Pferdesportverband

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