4. Triumph für Neumayer bei den win2day Open Tennis Staatsmeisterschaften

Bei den Damen wird Ekaterina Perelygina in Oberpullendorf erstmals Staatsmeisterin.

Im Rollstuhltennis gehen die Einzeltitel an Christina Pesendorfer und zum ersten Mal an den 18-jährigen Maximilian Taucher.

Die win2day Open Tennis Staatsmeisterschaften beim Sporthotel Kurz in Oberpullendorf sind am Sonntagnachmittag mit äußerst spektakulären, hochkarätigen Finalspielen und würdigen Sieger:innen zu Ende gegangen. Dabei ragte der Triumph von Lukas Neumayer (STV/2) im Herrenendspiel heraus: Im Alter von erst 23 Jahren kürte sich der Salzburger schon zum vierten Mal nach 2022, 2023 und 2025 zum Österreichischen Staatsmeister. Der rot-weiß-rote Davis-Cup-Held schlug im finalen Showdown der ATP-Top-200-Spieler den Vorarlberger Jungstar Joel Schwärzler (VTV/3) mit 6:4, 6:3 und vermasselte diesem dadurch das Double. Bei den Damen wurde Ekaterina Perelygina ihrer Rolle als Favoritin gerecht: Die 19-jährige ÖTV-Vertragsspielerin (OÖTV/1) setzte sich gegen die zweifache Staatsmeisterin Arabella Koller (STV/2) aus Salzburg mit 6:4, 6:0 durch. Und schaffte so das Kunststück, bei ihrem ersten Auftritt bei den Titelkämpfen sogleich den Siegespokal mitzunehmen. Die Doppelturniersiege waren bereits am Vortag erstmals an Leo Gutjahr (KTV) und Schwärzler bzw. zum dritten Mal in Serie an die zwei ÖTV-Vertrags- und Billie-Jean-King-Cup-Nationalmannschaftsspielerinnen Claudia Gasparovic (KTV) und Leonie Rabl (BTV) gegangen.

Beim ebenfalls mit Spannung erwarteten Herrenfinale der win2day Open Rollstuhltennis Staatsmeisterschaften holte die große Zukunftshoffnung Maximilian Taucher den ersten Staatsmeistertitel. Der 18 Jahre alte Vorarlberger (VTV/2) entzauberte den achtmaligen Triumphator Nico Langmann (NÖTV/1) mit 6:3, 6:4. Und bei den Damen fixierte Christina Pesendorfer (OÖTV/1) durch ein 6:1, 6:0 über Astrid Strobl (STV) im letzten Gruppenspiel ihren vierten Coup in Folge, den fünften insgesamt. Beim Herrendoppel war am Samstag Martin Hörz-Weber (STTV) und Josef Riegler (NÖTV) die Titelverteidigung geglückt. So wie ÖTV-Rollstuhltennisreferent Roman Zechmeister (WTV), der schon zum sechsten Mal am Stück die Quad-Spielklasse für sich entschied. Die Rollititelkämpfe waren im Burgenland zum sechsten Mal hintereinander parallel zu jenen der Geher:innen ausgetragen worden. Alle Sieger:innen erhielten dank Titelsponsor win2day – zusätzlich zum Gesamtpreisgeld von 68.785 Euro – eine Fairplay-Prämie von 777 Euro ausgezahlt. Ebenso ganz im Sinne der Inklusion fanden am Qualifikationswochenende die Pickleball Austrian Open und am Finalwochenende für alle Virtual-Reality-Fans zudem die 2. VR Austrian Championships statt. Bei Letzteren siegten Tennisnachwuchstalent Ferdinand Grasl (NÖTV).

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Tennisverband

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