Das 3×3-Nationalteam der Damen startete am Sonntag nach zweiwöchiger Trainingspause in die zweite Saisonhälfte auf der FIBA 3×3 Women’s Series. Der „Restart“ erfolgt für Anja Fuchs-Robetin, Alexia Allesch, Sigi Koizar und Simone Sill an einem neuen Stützpunkt. Aufgrund von Umbauarbeiten im „heimischen“ Happyland Klosterneuburg trainiert das Team von Head Coach Predrag Miletic bis auf weiteres im Universitätssport-Institut auf der Wiener Schmelz. Das nächste Turnier auf höchster 3×3-Ebene ist jenes in Baku (Aserbaidschan) am kommenden Wochenende (18./19. Juli).
„Das Happyland ist seit vielen Jahren ein wichtiger Standort für die Entwicklung unseres 3×3-Programms. Aufgrund der Umbauarbeiten sind wir aber sehr dankbar, dass uns das Universitätssport-Institut seine Infrastruktur so unkompliziert und kooperativ zur Verfügung stellt. Die Bedingungen sind hervorragend und bieten unserem Damen-Nationalteam optimale Voraussetzungen sich bestmöglich auf die wichtigen internationalen Turniere in den kommenden Wochen und Monaten vorzubereiten“, sagt Diana Picorusevic, Head of 3×3.
Auch bei den Spielerinnen kommt der neue Stützpunkt gut an. „Nach dem guten Ergebnis auf der Tour und der kurzen Pause sind wir wieder mit voller Energie auf dem Trainingsplatz zurück. Auf der Schmelz finden wir ideale Bedingungen vor, können nun auch im Freien trainieren, was gerade im 3×3, wo so gut wie alle Turniere outdoor stattfinden, extrem wichtig ist“, so Anja Fuchs-Robetin.
Nach Aserbaidschan ist vor Aserbaidschan
Die Österreicherinnen, die zuletzt in Sumgait (Aserbaidschan) nach starker Performance den dritten Rang belegten, nahmen am Sonntag das Training auf. Schon am Freitag geht es erneut nach Aserbaidschan. Das nächste Turnier auf der FIBA 3×3 Women’s Series steht in Baku auf dem Programm. Mit Gastgeber Neftchi SOCAR, Rapid Bucharest (ROM) oder Spanien sind gleich mehrere Top-Teams mit von der Partie. Die Spanierinnen sind in Gruppe D auch gleich zum Auftakt am Samstag (14:50 Uhr/MESZ) Gruppengegnerinnen der ÖBV-Auswahl. Die Entscheidung um den Viertelfinal-Einzug fällt dann um 16:40 Uhr im Duell mit dem Quali-Sieger.
„Uns fehlen aktuell die Testspielgegner, deshalb ist das Turnier für uns auch eine Standortbestimmung. Ich hoffe, dass wir mit der Physis und der Schnelligkeit mithalten können. Wir sind guter Dinge und wollen in Baku voll angreifen“, unterstreicht Fuchs-Robetin.
Dichter Turnierkalender
In den kommenden Wochen erwartet die rot-weiß-roten Damen ein dichtes Programm. Am 25. und 26. Juli bestreiten Fuchs-Robetin und Kolleginnen ein Gastspiel im Rahmen der France Superleague 2026, wo eine Wildcard für den Women’s-Series-Stopp im ungarischen Debrecen (27. bis 28. August) bereit liegt.
Der Startplatz bei Women’s-Series-Event in Bucharest am 8. und 9. August ist den Österreicherinnen hingegen bereits fix, weitere Turniere auf höchster 3×3-Ebene in Aserbaidschan oder Bordeaux sind angepeilt.
Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband






