Der DTB-Pokal im Kunstturnen vom 19. bis 22. März in Stuttgart erwies sich auch 2026 als top-organisiertes Riesen-Meeting. 25 Nationen aus fünf Kontinenten beteiligten sich, darunter viele Weltspitze-Länder.Österreich schaffte es zweimal aufs Junior*innen-Medaillen-Podium: Larissa Szanwald am Boden und Jerremy Balazs am Reck (Foto) gewannen je eine Bronzemedaille.
Den Auftakt machte am Donnerstag, 19. März die „Team Challenege“ der Elite-Männer. Österreich gelang in der Besetzung mit Mateo Fraisl, Vincent Lindpointner, Paul Schmölzer, Alfred Schwaiger und Gino Vetter unter den 17 Teams auf den elften Platz. Es gewannen die USA vor Japan und Italien.Allerdings musste am Ende dieses Bewerbes vom österreichischen Team ein gewaltiger „Dämpfer“ verkraftet werden: Mateo Fraisl brach sich bei der Landung seines Sprunges den Oberschenkel. Die Notfallsversorgung klappte einwandfrei, Fraisl wurde noch in der folgenden Nacht operiert (und ein weitres Mal einen Tag später): Alles Gute für den Weg zurück, Mateo!
Am Freitag, 20. März folgte die „Team Challenge“ der Junioren. Hier turnte Österreich mit Jeremy Balazs, Luca Hagen, Michael Miggitsch, Emil Pfurtscheller und Samuel Schulz, auf den zehnten Platz. Es gewann China vor den USA und Belgien.
Bei der „Team Challenge“ der Juniorinnen trat Turnsport Austria mit Jana Dina Beck, Helene Richter, Amalia Schwaiger, Larissa Szanwald und Lea Walli an. Nach durchwachsener erster Wettkampfhälfte brillierte das Quintett in der zweiten, es resultierte Platz 8 unter den zwölf Teams. Hier setzte sich China vor Japan und Kanada durch.
In die Gerätefinals qualifizierten sich beim DTB-Pokal 2026 jeweils nur sechs Aktive und maximal eine*r pro Land. Gino Vetter gelang der Einzug in die Elite-Entscheidung am Boden, dort gelang ihm seine Kür allerdings nicht nach Wunsch, es resultierte Platz 5.
Bei den Junior*innen schafften Larissa Szanwald einmal und Jeremy Balazs zweimal den Einzug in die finalen Top 6. Szanwald rockte gleich die erste große Entscheidung ihrer jungen Juniorinnen-Karriere und gewann die Bronzemedaille am Boden. Balazs musste sich zuerst am Boden mit dem fünften Platz zufrieden geben (hier wäre mehr möglich gewesen). Am Reck hingegen gelang ihm zum Abschluss der sehr hoch einzuschätzende dritte Platz.
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria






