15. Rang für Raphael Kokas im Omnium der Bahn-WM in Chile

In den Top 15 schloss der Wiener Raphael Kokas das Omnium der 122. Bahn-Weltmeisterschaften in Santiago de Chile ab. Gleich vier Ausdauerdisziplinen warteten auf den 20-Jährigen am Samstag im Velodromo Penaloles. Im Scratch wurde er 16ter, es folgte ein guter neunter Rang im Tempo-Rennen. Im Ausscheidungsrennen war schon früh Schluss für den Österreicher, der sich aber mit einem guten Punkterennen auf Platz 15 vorarbeiten konnte.

„Es war ein langer Tag mit sehr vielen Ups and Downs, aber in Summe kann ich schon zufrieden sein. Ich bin zum ersten Mal eine Olympische Disziplin bei Weltmeisterschaften gefahren und habe mir die Top 15 als Ziel gesetzt“, schilderte Kokas nach dem Rennen und fügte an: „Klar willst du immer weiter nach vorne, aber die fahren alle so abartig schnell und ich selbst bin noch nie so schnell unterwegs gewesen.“

Fast alle Disziplinen wurden nahezu in Rekordtempo absolviert und die absolute Spitze der Welt lieferte sich ein enges Match um die Medaillen. Nach dem abschließendem Punkterennen trennten die besten Sechs gerade einmal zwölf Zähler. Gold sicherte sich der Spanier Albert Torres vor dem Japaner Kazushige Kuboki.

Bronze ging an den Belgier Lindsay de Vylder, der sich Dank einer Bonusrunde am Ende, die er gemeinsam mit Kokas rausfuhr, noch in die Medaillenränge brachte. „Es motiviert schon, weil man nicht mehr Beifahrer ist, sondern kann auch etwas machen. Das motiviert auch für die Saisonpause. Wir wissen woran wir arbeiten müssen“, resümierte Kokas abschließend. Am Sonntag ist er noch im Madison mit Maximilian Schmidbauer im Einsatz, Tim Wafler bestreitet das Ausscheidungsrennen.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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