Rosa Schwaninger vor besonderem EM-Debüt in Zagreb

Jüngste im Team und erstmals auf der großen EM-Bühne: Für die 17-jährige Rosa Schwaninger wird Zagreb zu einem ganz besonderen Meilenstein ihrer noch jungen Karriere. Die Tirolerin feiert ihr EM-Debüt in der Elite und möchte dabei wertvolle Erfahrungen sammeln und gleichzeitig ihren Beitrag zur angestrebten WM-Qualifikation leisten.

Die Voraussetzungen stimmen: Drei Wochen lang bereitete sich Schwaninger gemeinsam mit dem Nationalteam am Bundesstützpunkt in Linz auf die Titelkämpfe vor. Besonders wohl fühlt sie sich aktuell am Boden und am Schwebebalken. Während der Boden schon länger zu ihren stärksten Geräten zählt, habe sie vor allem am Balken in diesem Jahr einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht.

Besonderer Moment in Zagreb

„Ich fühle mich eigentlich sehr gut und bereit für die EM“, blickt Schwaninger ihrem ersten Auftritt auf der großen kontinentalen Bühne entgegen. „Es wird sicherlich ein ganz besonderer Moment für mich, in Zagreb gemeinsam mit so vielen Topathletinnen turnen zu dürfen.“

Die individuelle Platzierung steht bei ihrer Premiere nicht im Vordergrund. „Wir wollen es mit dem Team unter die Top 13 schaffen und uns damit für die Weltmeisterschaft qualifizieren. Für mich ist es die erste EM, deshalb möchte ich auch Erfahrung sammeln und Spaß haben“, erklärt die 17-Jährige.

Die ersten internationalen Erfahrungen bringt sie bereits mit: 2023 vertrat Schwaninger Österreich beim Europäischen Olympischen Jugendfestival in Maribor, hinzu kamen weitere internationale Wettkämpfe verstreut über die ganze Welt.

Turnen ist „meine größte Leidenschaft“

Die Begeisterung für das Turnen wurde Schwaninger gewissermaßen in die Wiege gelegt. Als eines von zehn Geschwistern kam sie durch ihre Schwestern zum Sport und begann zunächst in Wattens. Mit etwa fünf Jahren schlug sie den Weg in Richtung Leistungssport ein, ehe sie ihr Training zunehmend ins Leistungszentrum nach Innsbruck verlagerte.

Seit ihrem neunten oder zehnten Lebensjahr trainiert sie hauptsächlich in der Tiroler Landeshauptstadt. „Mittlerweile turne ich es seit zwölf oder 13 Jahren und ich brenne immer noch dafür. Es ist meine größte Leidenschaft, die ich noch so lange wie möglich ausüben möchte.“

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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