Michael Hettegger gewinnt EM-Silber im Cross-Country bei den Junioren im Tessin

Zum Beginn der bis zum Sonntag andauernden Mountainbike-Europameisterschaften im Cross-Country in der Schweiz standen die Wettkämpfe im Short Race am Programm. Dort landete Katrin Embacher auf Rang fünf bei den U23-Frauen, Johanna Piringer wurde starke Siebte bei den Juniorinnen. Die beiden U23-Athleten Alexander Hammerle und Maks Barret Maunz platzierten sich ebenfalls in den Top Ten auf den Rängen acht und neun und die beiden Junioren Michael Hettegger und Michael Ortner wurden Elfter und Zwölfter.

“Ich bin zufrieden mit meinem Rennen, blieb lange an der Spitze dran, musste aber ein wenig rausnehmen am Ende“, schilderte Embacher. 21 Sekunden fehlten ihr am Ende auf die Schweizerin Lea Huber, die den Titel einfahren konnte vor heimischer Kulisse am Monte Tamaro im Tessin. Die 21-jährige Tirolerin feierte in dieser Saison schon einen Weltcupsieg und landete bei der Generalprobe für die Europameisterschaften im Olympischen Cross-Country vor wenigen Monaten auf Rang drei. Gemeinsam mit Antonia Grangl, die am Donnerstag 16te wurde,  geht sie am Sonntag noch in das U23-Rennen der Frauen. “Grundsätzlich liegt mir die Strecke sehr gut“, fügte sie an.

Juniorin Johanna Piringer eröffnete den zweiten EM-Tag, wo gleich alle sechs Entscheidungen im Short Race am Programm standen, für das heimische Team mit einem guten siebten Platz. Mit einem guten Start setzte sie sich in der vordersten Gruppe fest, konnte dort ihre Kräfte sich gut einteilen und hielt die gute Position bis zum Ende.

Alexander Hammerle und Maks Barret Maunz landen in U23 auf Plätzen acht und neun

Als einzige im heimischen Team mussten die beiden Junioren Michael Hettegger und Michael Ortner in die Qualifikation am Mittwoch. Diese überstanden sie mühelos, hatten aber am Renntag nicht die besten Beine zur Verfügung. Hettegger landete auf Rang elf, Ortner wurde Zwölfter im Short Race. Hettegger spürte die Anstrengungen von zwei Rundfahrtsteilnahmen auf der Straße, die er beide unter den Top fünf abschloss noch: “Die Ruhewerte waren jetzt nicht optimal, aber für den Samstag und den Cross-Country sollte alles wieder passen.“

Auch sein Teamkollege Ortner hatte seine Schwierigkeiten mit dem intensiven und schnellen Short Race. “Ich habe leider keinen guten Start erwischt und dann mehr mit der Lunge gekämpft als mit meinen Beinen“, schnaufte der Tiroler. Etwas besser erging es den beiden U23-Startern Alexander Hammerle und Maks Barret Maunz, die die Ränge acht und neun einfahren konnten.

“Es lief vom Start her ganz gut, aber die Jungs vorne sind so ein wahnsinniges Tempo gefahren, dass gleich eine Lücke aufging zu uns. Zum Glück kam dann Maks von hinten und wir konnten uns in der Verfolgung abwechseln. Die letzten Runden waren dann All-Out, am Ende sind wir noch um den sechsten Rang gesprintet“, berichtete Hammerle und sein Teamkollege fügte an: “Für mich war es ein guter Formcheck, speziell nach dem gebrochenen Mittelhandknochen beim Weltcup in Leogang. Für Sonntag sollte alles passen und die anspruchsvolle Strecke liegt mir gut.“ Den Sieg in der U23 sicherte sich der Deutsche Paul Schehl.

In den Elitekategorien waren keine Österreicherinnen und Österreicher am Start. Die Titel gingen an die Schweizerin Sina Frei und den Briten Charlie Aldridge. Am Samstag warten dann die Rennen im Olympischen Cross-Country auf die Junioren, Juniorinnen und U23-Männer. Am Sonntag stehen dann jene der U23-Frauen sowie der beiden Elitekategorien am Programm.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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