Platz zwei! 3×3-Damen jubeln in Baku über bestes Ergebnis auf Women’s Series

Für das 3×3-Nationalteam der Damen ist der „Restart“ nach der kurzen Sommerpause in eindrucksvoller Manier geglückt. Anja Fuchs-Robetin, Alexia Allesch, Simone Sill und Sigi Koizar marschierten in Baku ungeschlagen bis ins Endspiel durch und mussten sich dort erst den Weltranglisten-Vierten Rapid Bucharest (ROM) 12:17 beugen. „Auch wenn die Final-Niederlage im ersten Moment sehr schmerzt, können wir sehr stolz auf uns sein“, sagte Fuchs-Robetin. Zum insgesamt dritten Mal in der 3×3-Geschichte erreichten die ÖBV-Damen auf der Women’s Series den zweiten Rang, vier Siege bei einem Turnier wie an diesem Wochenende in Aserbaidschan gab’s aber zuvor noch nie. In der Vorrunde gewannen die rot-weiß-roten Basketballerinnen unter anderem gegen Ex-Europameister und Olympia-Silbermedaillengewinner Spanien (21:16).

Für die Herren lief das Wochenende indes weniger erfolgreich. Das Team Vienna musste sich beim Challenger in Novi Sad Lokalmatador Liman (SRB) im Viertelfinale 16:21 geschlagen geben und verpasste vorerst den Startplatz für das Masters in Malaga.

Der Erfolgslauf der Österreicherinnen hatte sich bereits am Samstag angedeutet, als in der Gruppenphase gegen Spanien gleich zum Auftakt ein überzeugender 21:16-Erfolg gelang. Gegen die Europameisterinnen von 2024 setzten sich Fuchs-Robetin & Co. im Laufe des Spiels ab und versenkten 29 Sekunden vor Schluss den Game Winner. Auch Brasilien (20:10) war kein Stolperstein.

Am Sonntag bewiesen die ÖBV-Damen im Viertelfinale gegen Tschechien zunächst Nervenstärke. Zwei Minuten vor Ende stand es 11:11, ehe Österreich um Top-Scorerin Fuchs-Robetin (7) mit einem 4:0-Run die Partie entschied.

Weniger zittern musste das heimische Quartett dann im Semifinale gegen Litauen. Nach rund drei Minuten ging Rot-weiß-rot erstmals in Führung und baute diese zwischenzeitlich bis auf acht Zähler aus. Beste Werferin beim 18:11 war Sigi Koizar (7).

Im dritten Endspiel von Österreichs Damen auf der FIBA 3×3 Women’s Series wartete mit Rapid Bucharest die Nummer zwei der Setzliste. Die Weltranglisten-Vierten übernahmen früh das Kommando und zogen bis auf sieben Punkte davon (12:5). Das ÖBV-Team kam kurz vor Schluss noch einmal auf drei Zähler heran (12:15), Bucharest brachte den 17:12-Sieg aber ins Trockene.

„Auch wenn die Final-Niederlage im ersten Moment sehr schmerzt, können wir sehr stolz auf uns sein. Der Trend geht absolut in die richtige Richtung und wir wollen bei den nächsten Turnieren weiter darauf aufbauen“, so Fuchs-Robetin nach dem erfolgreichsten österreichischen Auftritt auf der FIBA 3×3 Women’s Series überhaupt. 2021 in Montreal und 2025 in Bordeaux belegte das 3×3-Nationalteam auch Platz zwei, gewann aber jeweils „nur“ drei Spiele. Diesmal gab’s vier Siege.

Herren scheiterten im Viertelfinale

In Novi Sad (SRB) hat das Team Vienna den angepeilten Startplatz für das Masters in Malaga verpasst. Nico Kaltenbrunner, Toni Blazan, Fabio Söhnel und Enis Murati unterlagen im Viertelfinale dem serbischen Top-Team Liman mit 16:21. Bester heimischer Werfer war Blazan (6).

Die nächsten Auftritte der österreichischen 3×3-Teams auf höchster internationaler Ebene sind für August geplant.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

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