Fraisl meldet sich eindrucksvoll zurück und träumt von der EM

Am Rande des Vier-Nationen-Länderkampfes in Linz sorgte das Comeback von Mateo Fraisl für Aufsehen. Der 20-jährige Vorarlberger – wie Freund Gino Vetter erblondet („Es war eine Laune, ich habe Gino bei mir zu Hause überredet, dass wir uns die Haare färben lassen!) – turnte am Pferd und bekam mehr als respektable 13.300 Punkte.

„Ich bin richtig happy, aber es geht schon noch ein bisschen besser. Bis zur EM will ich noch zwei, drei schwierigere Elemente einbauen. Aber in erster Linie bin ich erleichtert, nur vier Monate nach meinem Oberschenkelbruch zumindest wieder am Pferd konkurrenzfähig zu sein. Ich habe keinerlei Schmerzen mehr, war aber – ehrlich gesagt – ziemlich nervös. Und ich habe noch nie in einem Mehrkampf nur ein Gerät geturnt. Das Warten hat mir ganz schön zu schaffen gemacht“, erzählte Mateo, der jetzt auch mit einer Nominierung für die EM in Zagreb spekulieren darf. „Aber mehr als eine Übung, am Pferd, macht wohl auch dort keinen Sinn. So ehrlich muss ich sein. Richtige Abgänge sind fürs rechte Bein noch zu riskant.“

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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