Am kommenden Wochenende (10.-12. Juli) steigt in Mailand der letzte Weltcup der Rhythmischen Gymnastinnen vor dem absoluten Saisonhöhepunkt. In rund fünf Wochen erfolgt in Frankfurt der Startschuss für die Weltmeisterschaft (12.-16. August). Der Wettkampf in der italienischen Metropole dient gleichermaßen als Generalprobe und als letzte Chance, noch auf den rot-weiß-roten WM-Zug aufzuspringen.
In der Gruppe kommt es dabei zu einem mit Spannung erwarteten Debüt. Nach dem Ausfall der erfahrenen Julie Neumann – eine Hüftverletzung erzwingt eine dreimonatige Trainingspause – kommt die erst 16-jährige Ksenia Dvornyak unerwartet zu ihrer Weltcup-Premiere.
Erstmals auf der großen Bühne
„Ich freue mich riesig auf den ersten Wettkampf auf dieser großen Bühne und auch auf die kommende WM. Es ist natürlich eine große Herausforderung, aber ich bin guter Dinge, dass ich das gut schaffen werde“, sagte Dvornyak.
Die junge Gymnastin ist erst seit zwei Wochen in der neu formierten Gruppe mit Anna Scheidl, Mariia Filatova, Alina Razinkova, Viola Preiml und Magdalena Pamminger. Die Erwartungen für den Weltcup in Mailand, den viele Nationen als WM-Generalprobe wahrnehmen und der dementsprechend stark besetzt ist, sind demnach überschaubar.
„In dieser Konstellation hat die Gruppe noch nie geturnt. Das wird natürlich eine ziemliche Challenge. Aber wir gehen hoch motiviert an den Wettkampf heran und trauen unseren Mädels eine Überraschung zu“, blickte Trainerin Luchia Egermann voraus.
Kampf um Einzel-Startplatz
Im Einzel startet Österreich mit Arina Mironskaya und Serafyma Sytnikova in den hochdekorierten Wettkampf. Für beide ist es die finale Möglichkeit, sich für den einzigen rot-weiß-roten Startplatz im Mehrkampf zu empfehlen.
„Wir hoffen, dass beide nochmal ihr Leistungsmaximum abrufen und uns die Entscheidung der Nominierung so schwer wie möglich machen“, sagte Trainerin Egermann. Die endgültige Nominierung erfolgt freilich erst nach dem Weltcup in Mailand.
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria






