Vier-Nationen-Länderkampf als Härtetest für die Europameisterschaft

Österreichs Turnerinnen laden am Samstag zur Standortbestimmung mit Tschechien, der Schweiz und Slowakei (Sport-Arena, Wien, ab10:15 Uhr: Juniorinnen, ab 14:15: Elite).

„Mit diesen Nationen werden wir uns auch bei der Europameisterschaft in Zagreb um einen Platz unter den Top-13 matchen. Deshalb ist der Länderkampf für uns ein guter Gradmesser für die EM in fünf Wochen. Alle vier Nationen turnen auf ähnlichem Niveau. Gleichzeitig geht’s für unser Team auch um die Startplätze für die EM“, meint Turnsport-Austria-Damen-Headcoach Lara Van Dyck. „Bei den Staatsmeisterschaften Anfang Juni in Dornbirn habe ich schon zahlreiche starke Leistungen gesehen. Trotzdem war noch nicht jede Übung stabil, wurden einige neue Elemente zum ersten Mal unter Wettkampfbedingungen gezeigt. Im letzten Monat haben wir verstärkt an der Feinabstimmung und wichtigen Details gearbeitet und besonderen Wert auf Stabilität und Qualität gelegt. Ich bin überzeugt, dass sich diese Arbeit am Samstag bzw. dann auch im August bezahlt macht.“

Vor einem Jahr in Prievidza (SVK) musste sich Turnsport Austria nur den Tschechinnen rund um Vanesa Masova und Olympia-Starterin Sona Artamonova geschlagen geben. Im September 2025 in Klagenfurt fehlten in einem Vergleichsduell mit der Schweiz – u.a. mit Anny Wu, WM-Mehrkampffinalistin Lena Bickel – 5,4 Punke zum Sieg.

Österreichs Paris-Olympia-Starterin Charlize Mörz wird erstmals seit der WM 2025 in Jakarta wieder einen Mehrkampf bestreiten. Van Dyck: „Ich bin gespannt, wie sich Charlize in der Sportarena Wien präsentieren wird. Ihre Trainingsleistungen waren vielversprechend.“

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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