Langdistanz-Ö(ST)M morgen in Klagenfurt

3.000 Athleten nehmen am Sonntag die Strapazen des 27. Ironman Austria auf sich: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und einen Marathon über 42,195 Kilometer. Ein Drittel der Sportlerinnen und Sportler kommen aus Österreich und über 220 nehmen an der österreichischen Staatsmeisterschaft über die Langdistanz teil. Es ist ein Großevent, das auch touristisch weit über Kärnten hinausstrahlt.

Die Ironman-City in der Klagenfurter Ostbucht brodelte schon am Freitag. Hunderte Athletinnen und Athleten holten ihre Startnummern ab, ebenso manch sportliche Souvenirs, die sie für alle als „Eiserne“ erkennbar machen. Von 3.000 Startern kommen heuer 1.100 aus Österreich. Der Rest verteilt sich auf 70 Nationen. Von Politik und Wirtschaft heißt es, der Ironman strahle längst weit über Kärnten hinaus, sagte Helmut Micheler vom Tourismusverband Klagenfurt: „Wir haben neun Millionen Euro Wertschöpfung, 50.000 Nächtigungen, davon 10.000 bereits in der Vorsaison, das ist in der Zeit, wenn die Athletinnen und Athleten schon vorbereitend ein erstes Mal nach Klagenfurt und dann an den Wörthersee kommen. Es ist ein unglaublicher Wirtschaftsfaktor, der uns da gerade zu dieser Zeit einen richtigen Push in Klagenfurt gibt.“ Heuer werden wieder die nationalen Langdistanztitel im Rahmen des Rennens ausgetragen. Über 220 Athlet:innen haben insgesamt dafür gemeldet. Um 06:30 Uhr (Profi Herren) bzw. 06:40 Uhr (Age Group) fällt der Startschuss.Strecken werden genau kontrolliert

Die Schnellsten werden am Sonntag nach acht Stunden im Ziel erwartet. Das Organisationsteam ist dank der 2.000 Freiwilligen und Einsatzkräften für alles gerüstet. Zuletzt sorgte in Hamburg ein Sabotageakt mit Metallsplittern auf der Strecke für Reifenschäden und Stürze. Polizei und Organisationsteams in Kärnten sind ständig unterwegs und kontrollieren die Strecken, bevor sie freigegeben werden, sagte Organisator Patrick Schörkmayer: „Wir hoffen, solche Vorkommnisse vermeiden zu können.“

Zudem sind die Organisatoren im ständigen Austausch mit den Gemeinden, sagte Schörkmayer: „Wir pflegen da einen sehr engen Kontakt, sind für alle Anrainer jederzeit erreichbar, um Auskünfte zu geben, wie man wohin kommt.“

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Triathlonverband | ORF Kärnten

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner