3×3-Damen ziehen in Shanghai ins Viertelfinale ein

Einen Tag nach dem Aufstieg des Team Vienna ins Viertelfinale des Masters in Zadar haben die ÖBV-Damen ihrerseits mit dem Einzug in die K.o.-Phase nachgelegt. Beim Women’s-Series-Turnier in Shanghai müssen sich Anja Fuchs-Robetin, Sina Höllerl, Sigi Koizar und Alexia Allesch zwar zunächst den Weltranglisten-Fünften aus Kanada 10:16 geschlagen geben. Im zweiten und entscheidenden Gruppenspiel lässt das rot-weiß-rote Quartett den Lokalmatadorinnen aus Yanjing beim 13:16 aber kaum eine Chance. Im Viertelfinale am Sonntag (11:00 Uhr/MESZ) wartet dann Amsterdam (NED).

Gegen die Kanadierinnen hielten die Österreicherinnen die Begegnung in den ersten Minuten völlig offen. Erst mit Fortdauer des Spiels wurden 3×3-Legende Katherine Plouffe (5 Punkte) und ihre Teamkolleginnen dann der Favoritenrolle dann gerecht. „Wir haben in den ersten Minuten das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Erst die höhere Führung Kanadas hat uns dann ein wenig aus dem Konzept gebracht“, so Sigi Koizar.

Trotz des 10:16 hatte das ÖBV-Quartett nach wie vor alle Trümpfe in der Hand. Weil Konkurrent Yanjing (CHN) den Kanadierinnen ebenfalls unterlag (13:19), fiel die Entscheidung um das zweite Viertelfinal-Ticket in Gruppe B im direkten Duell. Gegen die Lokalmatadorinnen behielten Koizar & Co. dann einen kühlen Kopf und feierten einen verdienten „Start-Ziel-Sieg“. Beim 16:13 erzielten alle vier Österreicherinnen drei oder mehr Punkte. Sina Höllerl war mit fünf Zählern Top-Scorerin. „Wir haben uns vorgenommen, geduldiger zu sein, was sehr gut funktioniert hat. Nun können wir gegen ein starkes Team aus Amsterdam den nächsten Schritt nach vorne machen“, zog Koizar Bilanz.

Das Team aus der niederländischen Hauptstadt ist am Sonntag (11:00 Uhr/MESZ) Gegner im Viertelfinale. In einem Halbfinale würde entweder das niederländische Nationalteam oder Ulaanbaatar (MGL) warten. Für Österreich ist das Turnier in Shanghai der erste Stop auf der FIBA 3×3 Women’s Series 2026, nachdem das 3×3-spezifische Training für das Nationalteam erst in der Vorwoche startete.

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

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