Petra Zsankó siegt beim Straßenrennen in St.Marein-Feistritz

Die zweite Station der Road Cycling League Austria der Frauen in St. Marein-Feistritz entwickelte sich zu einem hochklassigen und taktisch geprägten Rennen, das erst im Finale durch einen Sprint-Krimi entschieden wurde. Petra Zsankó (Dubai Police Cycling Team) gewann hauchdünn vor Tabea Huys (Tirol Women Cycling) und Leila Gschwentner (Smurfit Westrock Cycling).

Der Start war zunächst gemächlich, Feld geschlossen, und kein Team wollte sich frühzeitig in die Verantwortung drängen lassen wollte. Die Fahrerinnen agierten aufmerksam, aber kontrolliert. In der vierten Runde, nach rund 25 Kilometern, kam schließlich Bewegung ins Rennen. Nadja Heigl (SU Bikestore.cc) und Nela Kankovská vom Team Tirol Women Cycling konnten sich kurzfristig absetzen. Zuvor hatte die Gesamtführende Tabea Huys (Tirol Women Cycling) im ARBÖ-Trikot die erste Sprintwertung für sich entschieden.

Der Vorstoß von Heigl und Kankovská war allerdings nur von kurzer Dauer. Mit der Tempoverschärfung begann sich das Feld zunehmend zu selektieren. Die entscheidende Rennphase folgte schließlich in der siebenten Runde. In einer starken Attacke setzte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe ab und vereinte damit sämtliche Favoritinnen des Tages. Mit dabei waren Leila Gschwenter (Smurfit Westrock Cycling), Petra Zsankó (Dubai Police Cycling Team), Tabea Huys mit ihrer Teamkollegin Amalie Cooper (beide Tirol Women Cycling) und Carmen Moser (Bikeleasing Verge VICC). Der Zielsprint entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Dort setzte sich Zsankó hauchdünn vor Huys und Gschwentner durch.

„Heute war es richtig eng. Ich habe schon vor dem Finale versucht, die Frauen vom Tirol Women Cycling unter Druck zu setzen. Das ging aber nur teilweise auf. Im Sprint war es knapp, aber es hat gereicht“, so die Tagessiegerin, die sich nach der Erstaustragung einen Verbleib des Straßenrennen St.Marein-Feistritz wünscht.

Die Tirolerin Tabea Huys wurde nicht nur zur aktivsten Fahrerin des Tages gewählt, sondern verteidigt mit Rang zwei auch die Führung in der ARBÖ Elite-Gesamtwertung und der U23-Wertung, powered by Cycling Austria Member Card, der Road Cycling League Austria.

„Am Schluss wurde es nochmal richtig spannend und es fehlten nur wenige Zentimeter zum Sieg. Auf diese Leistung bin ich wirklich stolz, da meine Großeltern nur unweit von hier zu Hause sind“, so die ehemalige Triathletin.

In zwei Wochen kehrt die Road Cycling League zurück nach Oberösterreich, wo mit dem 64. Kirschblütenrennen in Wels der dritte Bewerb der Frauen und der zweite Bewerb der Männer am Programm stehen.

22.03.2026: 65. Radsaison-Eröffnungsrennen Leonding
12.04.2026: Strassenrennen St. Marein-Feistritz
26.04.2026: 64. Kirschblütenrennen Wels
03.05.2026: 53. Int. Erlauftaler Radsporttage
25.06.2026: ÖSTM Einzelzeitfahren
28.07.2026: Graz Altstadt.Kriterium
16.08.2026: Gaisberg Bergrennen (ÖM Berg)
13.09.2026: 7. Mühlviertler Hügelweltclassic Königswiesen

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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