Zwei Finali und jede Menge Erfahrung für Charlize Mörz

Einen Tag nach der Bronzemedaille am Sprung ließ Kunstturnerin Charlize Mörz am Boden ein weiteres Top-Resultat folgen. Die 20-Jährige belegte am Sonntag in einem stark besetzten Finale in Osijek (CRO) mit 12.266 Punkten Rang sieben. Die Bilanz vom ersten Weltcup-Wochenende fällt demnach sehr positiv aus.

„Das war ein Wochenende ganz nach meinem Geschmack. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Beim ersten Weltcup in der Saison gleich in zwei Finals einzuziehen und dazu noch eine Medaille zu holen, da kann ich jetzt sehr glücklich nach Hause fahren“, resümierte die Burgenländerin.

Topmotiviert nahm Mörz am Sonntag ihr zweites Finale, jenes am Boden, in Angriff. Dort zeigte sie abermals eine stabile Übung, kleine Ungenauigkeiten verhinderten ein noch besseres Ergebnis. „Ich habe mich sehr gefreut, wieder einmal bei einem Bodenfinale dabei zu sein. Es ist mir allerdings heute nicht alles ganz so aufgegangen, wie ich mir das vorgestellt habe“, erklärte Mörz. Dennoch sei es wieder eine wertvolle Erfahrung und ein weiterer Schritt nach vorne gewesen .

Auf dem richtigen Weg

Seit Anfang des Jahres trainiert Mörz unter Cheftrainerin Lara van Dyck. Die Richtung stimmt, erste Auswirkungen sind bereits sichtbar. „Wir haben in den letzten Wochen und Monaten intensiv miteinander gearbeitet. Ich freue mich sehr für Charlize, dass es sich an diesem Wochenende erstmals ausgezahlt hat“, meinte van Dyck. Nun gelte es die nötigen Lehren und Verbesserungen mitzunehmen, um den Aufwärtstrend weiter fortsetzen zu können.

Neben Mörz zeigten in Osijek auch Bianca Frysak und Rosa Schwaninger gute Ansätze. Selbiges gilt auch für das von Neo-Coach Michael Fussenegger trainierte Männer-Team. Vor allem Martin Miggitsch und Alfred Schwaiger ließen ihr Potenzial aufblitzen. „Wir nehmen wichtige Erfahrungswerte vom ersten Weltcup mit. Bei den Übungen sind wir ein hohes Risiko gegangen, natürlich ist dann nicht alles aufgegangen. Wir wissen nun, wo wir stehen und was wir noch brauchen, um beim nächsten Mal in ein Finale einzuziehen“, sagte Fussenegger.

Den Aufwärtstrend unter den neuen Nationaltrainern nahm auch Präsidentin Gabi Jahn wahr: „Es ist schön zu sehen, wie stark der Zusammenhalt unseres Teams ist. Das Training mit den neuen Nationaltrainern zeigt erste Früchte. Die Stimmung im Team ist sehr positiv und wirkt ansteckend. Das zeigt sich auch in den Resultaten.“

 

Text- und Bildquelle: Turnsport Austria

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