Julia Mayer und Mario Bauernfeind Staatsmeister im Marathon

Julia Mayer hatte sich für den Linz Marathon einen neuen österreichischen Rekord als Ziel gesetzt. Im Ziel fehlten ihr 3:40 Minuten auf ihre Bestzeit. Sie sicherte sich damit aber zum zweiten Mal den Staatsmeistertitel im Marathon. „Bis Kilometer 25 habe ich alles probiert, aber schon von Anfang an gemerkt, dass heute nicht mein Tag ist. Es ist mir nicht so leicht von den Beinen gegangen wie sonst. Ab Kilometer 25 musste ich die Gruppe ziehen lassen, es war brutal, wie sich das Rennen dann noch entwickelt hat. Aber dritter Platz und unter 2:30 Stunden in Österreich zu laufen ist auch eine Leistung, ich bin happy“, meinte Mayer im ORF-Interview.

Die nun 23-fache Staatsmeisterin und österreichische Rekordhalterin im Marathon und Halbmarathon sprach von einem „harten“ Rennen. „Bei mir war es eine Mischung aus Übelkeit und Kopfsache. Ich habe versucht, den Mageninhalt bei mir zu behalten. Das war auch eine neue Erfahrung für mich, aber das kommt davon, wenn man es zu schnell angeht. Sport ist kein Wunschkonzert, man hat große Ziele, aber dafür muss am Tag X alles zusammenpassen. Dass war heute eben nicht der Fall. Ich freue mich auf die kommenden Ziele“, meinte die 33-Jährige, die Linz als offiziellen Auftakt für ihr Olympiaprojekt „Mission Los Angeles 2028“ nutzte.

Die Top 3 bei den Frauen in der Staatsmeisterwertung:
1. Julia Mayer (DSG Wien) 2:29:48
2. Sabrina Exenberger (LG-Decker Itter) 2:48:54
3. Veronika Mutsch  (Club RunAustria) 2:50:07

Mario Bauernfeind (c) GEPA Pictures

Den österreichischen Staatsmeistertitel im Marathon bei den Männern holte sich erneut der Wiener Mario Bauernfeind, der damit seinen Titel erfolgreich verteidigte. Er belegt mit einer Zeit von 2:19:41 Stunden insgesamt den achten Rang in der Elitewertung.

„Es war mein Plan, dass ich heute Staatsmeister werde, nicht mehr und nicht weniger. Ich wollte gar nicht so schnell laufen, weil ich in drei Wochen wieder einen Marathon habe. Das Wetter war so genial und die Zuschauer, irre. Das habe ich selten so erlebt. Ich konnte die letzten Kilometer genießen. Ich bin froh, dass ich ein Schmerzmittel, das ich wegen meiner Verletzung mit hatte, nicht gebraucht habe. Ich war nicht sicher, ob ich durchkomme, die letzten Wochen waren wirklich hart“, sagte Bauernfeind anschließend im ORF-Interview.

Die Top 3 bei den Männern in der Staatsmeisterwertung:
1. Mario Bauernfeind (ProTeam Vienna) 2:19:41
2. Markus Lemp (LC Sicking) 2:23:14
3. Martin Mistelbauer (team2012.at) 2:26:40

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Text- und Bildquelle: Österreichischer Leichtathletik-Verband

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