Rhythmische Gymnastinnen aus 22 Nationen beteiligten sich vom 19. bis 22. März 2026 an der 38. Auflage des großen internationalen Traditions-Meetings MTM-Cup in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana.
Im von World Gymnastics lizenzierten Elite-Bewerb erkämpfte sich die Wienerin Dina Mironskaya (Foto Archiv) drei Finalstarts und dort die Plätze 6 (Keulen), 7 (Reifen) und 8 (Ball).
Im sich über zwei Tage erstreckenden Mehrkampf erreichte Dina Mironskaya im 45-köpfigen Feld den starken elften Rang. Ihre Zwillingsschwester Arina Mironskaya wurde leider zwischen den beiden Tagen ernsthaft krank und konnte ihren Bewerb nicht fortsetzen. Davor überzeugte sie allerdings mit der viertbesten Reifen-Qualifikationskür, dieselbe Wertung 25.200 hätte sie im Finale sogar aufs Podium gebracht.
Unter den 47 Juniorinnen lief es für Österreichs Kadermitglieder diesmal eher durchwachsen bis schlecht, sie trauten sich angesichts der starken Konkurrenz besonders am ersten Tag zu wenig zu, verunsichert passierten dann außerdem Fehler. Elina Loacker (V) gelang am zweiten Tag immerhin die 16.-beste Keulenwertung, insgesamt wurde es für sie Platz 29. Die beiden Salzburgerinnen Eva Resmann und (mit Zehenverletzungs-Handicap) Hellena Tiefenthaller reihten sich auf den Plätzen 42 und 44 ein.
In den Jugend- und Kinderklassen des MTM-Turniers in Ljubljana traten weitere Österreicherinnen an, ihre Ergebnisse findet man hier.
Österreichs RG-Wertungsrichterinnen-Obfrau und Turnsport-Austria-Vizepräsidentin Annires Marchetti: „Unsere Gymnastinnen haben einen großen Sprung nach vorne gemacht und das wird uns international auch so bestätigt. Ganz großer Dank gebührt dafür den Trainerinnen, aber besonders Luchia Egermann, die das fast Unmögliche in so kurzer Zeit geschafft hat.“
Text- und Bildquelle: Turnsport Austria






