Erster Formcheck für BMX-Nationalteam beim Europacup in Verona absolviert

In Verona fanden die ersten beiden Runden des Europacups im BMX Racing statt und das rot-weiß-rote Nationalteam war zum Saisonauftakt mit einem, aufgrund von Verletzungen, kleineren Aufgebot vertreten. Für das beste Ergebnis sorgte Max Svendsen mit Rang 26 in der Klasse der 15- bis 16-jährigen Männer.

Der Wiener, der bisher für seine Wahlheimat Dänemark an den Start ging, absolvierte in Italien seine ersten beiden Rennen nach dem Nationenwechsel. Am ersten Tag kam er, wie Teamkollege Leo Fandler ins Achtelfinale, verpasste nur knapp den Einzug in die nächste Runde. Svendsen wurde 41ter, sein Teamkollege Fandler landete in der Endabrechnung auf Platz 36.

Während es am zweiten Tag nicht so für Fandler lief, und er eine Runde zuvor im 1/16-Finale schon hängenblieb, präsentierte sich Svendsen besser, gewann noch das Achtelfinale, blieb aber dann in der nächsten Runde hängen. Somit gab es für ihn Rang 26 und für Fandler Rang 66 im Feld der 150 Athleten dieser Altersklasse. Dennoch waren auch für Fandler die beiden Ergebnisse vielversprechend, immerhin stieg er im Winter aus dem U15-Kader auf in die U17.

Zum ersten Mal bei den Juniorinnen ging es für Paikea Marte vom großen Start mit einer Höhe von acht Metern und die junge Athletin konnte zeigen, dass sie sich auch in dieser Klasse gut zurechtfindet. Sie landete auf den Rängen 29 am ersten Tag und 35 am zweiten Tag.

U23-Athlet Nico Gössl, der im vorigen Herbst beim Europacup in der Tschechischen Republik schwer stürzte, gab in Verona sein Renncomeback. Er musste, nachdem er sich nicht direkt für die Finalheats qualifizieren konnte, in die Hoffnungsrunde. Aus dieser kommen nur mehr die Top zwei jedes Laufes weiter, was dem Österreicher leider misslang. Für ihn endeten die Rennen auf den Rängen 98 und 102.

“Der erste Formcheck der Saison ist wie erwartet verlaufen. Unser Team hat sich in einer sehr guten Verfassung präsentiert. Nun starten sie in einen Trainingsblock, bevor es im April zu den nächsten Europa Cup Läufen geht. Erfreulich ist auch, dass fast alle Verletzten in absehbarer Zeit wieder zum Team stoßen werden“, berichtete Noah Muther, der Sportliche Leiter im BMX Racing von Cycling Austria, der in Verona verletzungsbedingt auf zwei Athletinnen und zwei Athleten verzichten musste.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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