Zum 13. Mal wurde am vergangenen Sonntag die Piccolo Trofeo Alfredo Binda in Cittiglio ausgetragen. Das Rennen, welches zum U19-Nations Cup der Juniorinnen gehört, wird auf dem gleichen Kurs wie das gleichnamige WorldTour-Rennen der Frauen ausgetragen und führt für die Juniorinnen über die halbe Distanz.
“Es ist sicherlich eines der härtesten Rennen des Jahres für die Juniorinnen und wirklich alle großen Nachwuchs- und Nationalteams standen am Start“, berichtete Nationaltrainer Philipp Bachl, der die rot-weiß-rote Auswahl, die gemeinsam mit Luxemburg am Start stand, betreute. Nach einer Fahrzeit von fast genau zwei Stunden setzte sich die Italienerin Matilde Rossignoli vor der Deutschen Edda Bieberle durch. 51 Sekunden später erreichte die Luxemburgerin June Nothum auf Rang 39 als beste des österreich-luxemburger Mixed-Teams den Zielstrich.
Wenig später folgte mit Renée Exenberger die beste Österreicherin auf Rang 55. “Renée war bis zum letzten Berg mit dabei in der ersten Gruppe, die dann um den Sieg sprintete, musste aber am dort abreißen lassen, sonst wäre noch ein besseres Ergebnis rausgekommen. Wenn man das Rennen sieht, und wenn man weiß, dass du mit einem Rückstand von zweieinhalb Minuten hinter dem Feld rausgenommen wirst, dann ist das schon ne Challenge für die jungen Fahrerinnen“, erzählte Bachl.
Mit Johanna Piringer schaffte es eine zweite rot-weiß-rote Athletin ins Ziel. Sie erreichte Cittiglio im zweiten großen Feld. “75 Fahrerinnen kamen ins Ziel, damit ist über die Hälfte der Teilnehmerinnen ausgeschieden. Es war wirklich auch anstrengend vom Wetter, schon in der Früh wurde die Einschreibung und die Teampräsentation wegen Böen abgesagt und im Rennen sind wir bis zur Schneefallgrenze hochgefahren. In der letzten Rennstunde trocknete es zum Glück“, resümierte der Österreichische Nationaltrainer.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband






