Erste Straßenrennen in der Ardèche bringen Rang 20 für Anatol Friedl

Am Freitag eröffneten die Juniorinnen die Straßenrennen bei den Europameisterschaften in Frankreich. Ramona Grießer landete auf Platz 65, den Sieg holte sich Weltmeisterin Paula Ostiz aus Spanien. Ebenfalls einen spanischen Erfolg, durch Paula Blasi, gab es bei den U23-Frauen, wo Tabea Huys als beste Österreicherin Rang 40 belegte. Im abschließenden Rennen der Junioren siegte der Deutsche Karl Herzog, der Steirer Anatol Friedl schloss auf Platz 20 ab.

“Es ist enttäuschend. Eigentlich hatte ich zu Beginn richtig gute Beine, aber je länger das Rennen war, desto weniger hat es für mich gepasst. Es ist dann so gar nicht mehr gelaufen“, meinte der 18-Jährige, der sich große Hoffnungen auf ein Topergebnis machte, diese aber in der Ardèche nicht verwirklichen konnte.

Zweitbester der heimischen Junioren wurde der Kärntner Santiago Wrolich auf Platz 49, auch der Niederösterreicher Ayden Jordan und der Oberösterreicher Michael Ortner konnten das mit fast 2.000 Höhenmeter gespickte Rennen über 103,4 Kilometer ausfahren.

Auch bei den Juniorinnen sorgte die mit steilen Anstiegen gespickte Strecke für ein wahres Ausscheidungsrennen. Schon bei der ersten Überfahrt der Cote du Val D’Enfer zerriss das Feld, am Ende setzte sich Weltmeisterin Ostiz vor der Schweizerin Anja Grossmann und der Italienerin Chantal Pegolo durch. Für Grießer gab es am Ende Rang 65 mit einem Rückstand von 6:43 Minuten. Ihre Teamkollegin Sophie Walcher verzichtete krankheitsbedingt auf einen Start.
In der U23-Klasse der Frauen setzte sich mit Blasi ebenfalls eine Spanierin durch. Sie siegte vor Eleonora Ciabocco und der Französin Julie Bego, die vor einer Woche bei den Weltmeisterschaften knapp am Podium vorbeigeschrammt war. Die Tirolerin Tabea Huys wurde beste Österreicherin auf Rang 40, 7:57 Minuten hinter der Siegerin.

“Am Ende hat der Körper nicht mehr mitgemacht. Es war mein letztes Rennen diese Saison und ein sehr schmerzhaftes. Es war keine Glanzleistung heute, aber am Ende konnte ich doch aus diesen Titelkämpfen einen Top-Ten-Platz im Einzelzeitfahren mitnehmen“, meinte die 19-Jährige.

Ihre Teamkollegin Franziska Ehrenreich landete auf Platz 60 mit einem Rückstand von 11:57 Minuten. “Es war ein richtig hartes Rennen, wenn nicht das Härteste, welches ich je bestritten habe“, so die Tirolerin, die nach einem Defekt aus der ersten Gruppe zurückfiel. Auch Leila Gschwentner und Elisa Winter fuhren die Europameisterschaften durch.

 

Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband

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