In Apeldoorn in den Niederlanden finden aktuell die Weltmeisterschaften der Juniorinnen und Junioren auf der Bahn statt. Der Auftakt lief für das rot-weiß-rote Zweierteam rund um die Steirerin Sophie Walcher und den Kärntner Heimo Fugger nicht nach Wunsch. Fugger wurde wenige Runden vor dem Ende im Scratch in einen Massensturz verwickelt.
Damit gab es für den Europameister im Ausscheidungsrennen, der vor einem Jahr bei den Weltmeisterschaften Zweiter im Scratch wurde, kein Ergebnis. „Zum Glück ist nichts passiert. Das Rad ist fein und ich auch. Ich bin nur runtergerutscht von der Bahn und es war nicht schlimm“, schilderte der 17-Jährige. Da bei einem Sturz so knapp vor Rennende die betroffenen Fahrer nicht mehr ins Rennen einsteigen können, bedeutete dies für Fugger, als auch sechs seiner Kontrahenten ein Did Not Finish.
„Nachdem zwei Fahrer schon aus dem Feld rausgefahren waren, ging es maximal noch um Bronze, von dem her war das zu verschmerzen“, erklärte Fugger, für den es am Freitag mit dem Punkterennen weiterging.
Für Sophie Walcher stand am Mittwoch schon das Scratch am Programm, wo sie auf Rang zwölf landete. „Nach ein paar Attacken ist das Rennen dann doch noch auf einen Sprint hinausgelaufen. Die letzten sechs Runden waren verdammt schnell und ich hatte zunächst eine gute Position, dann sind mir aber die Haxen aufgegangen“, so die 17-Jährige, die im Vorfeld der Titelkämpfe mit einer Erkrankung zu kämpfen hatte.
Die fehlende Substanz spürte sie dann auch am Donnerstag im Ausscheidungsrennen, wo ihr eine Unachtsamkeit dann eine bessere Platzierung kostete: „Bei den ersten Eliminationen war ich ziemlich vorne im Feld, wurde dann aber durchgespült und in einem Sprint ist es sich dann leider nicht mehr ausgegangen“, so Walcher, die dieses auf Rang 17 beendete.
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband





