Auch beim zweiten Stopp der diesjährigen Weltcupserie im Trials landete der frühere Weltmeister Thomas Pechhacker im Finale. In Krynica, wo der Weltcup im touristischen Ortskern wunderbar angelegt wurde, präsentierte sich der Niederösterreicher stark, verpatzte aber eine Sektion und verpasste damit ein mögliches Podium.
„Ich bin wirklich gut in das Finale gestartet, konnte die ersten beiden Sektionen mit den Maximalpunkten abschließen und war voll mit dabei um den Sieg“, berichtete Pechhacker, der als Vierter sich souverän für das Finale der Top sechs qualifizierte. „Leider patzte ich aber in der dritten Sektion schon beim ersten Hindernis und verlor wertvolle Punkte“, erklärte er dann weiter.
Ärgerlich, da er sich in den weiteren Sektoren wieder gut präsentierte und ohne dem Patzer sogar der Weltcupsieg für den Niederösterreicher möglich gewesen wäre. „Ich nehme mit, dass die Form passt und jetzt freue ich mich auf die Europameisterschaften“, so Pechhacker. Von 5. – 7. September finden in Aarhus in Dänemark die kontinentalen Titelkämpfe statt.
Als einzigem der rot-weiß-roten Athleten in Polen gelang Pechhacker der Finaleinzug, Simon Stauffer sowie 26-Zoll-Fahrer Nico Ostheimer schafften den Sprung ins Halbfinale. „Ich freue mich riesig, dass ich mich für das Halbfinale qualifizieren konnte. Im Vergleich zum Viertelfinale konnte ich dort nochmals zulegen. Es fühlt sich gut an, dass sich das harte Training auszahlt“, so Staufer, der schlussendlich auf Rang 22 landete. Sein Landsmann mit den größeren Reifen, Ostheimer, landete auf Platz 19 in seiner Kategorie. „Das Viertelfinale war solide und am Ende bin ich mit der Platzierung auch sehr zufrieden“, resümierte der Tiroler, der 2023 eine WM-Medaille bei den Junioren erobern konnte.
Zwei Reifenschäden musste Grill verkraften, der damit den Sprung ins Halbfinale verpasste. „Zwischenzeitlich fuhr ich richtig gut, aber die Platten haben mir den Einzug gekostet. Es war ein Wettkampf voller Höhen und Tiefen“, erzählte der Oberösterreicher. Auch Neuling Lukas Frassl hatte mit platten Reifen zu kämpfen und blieb im Viertelfinale hängen. Geplagt durch ein technisches Gebrechen war der Wettkampf für Alexander Pechhacker, dessen Kette bei einem Sprung riss und er kopfüber in eine Betonröhre stürzte: „Ich kann von Glück sprechen, mich nicht ernsthaft verletzt zu haben.“
Text- und Bildquelle: ÖRV – Österreichischer Radsportverband






