Bei den das fünfte Mal am Stück parallel gespielten win2day Open – Die Rollstuhltennis-Staatsmeisterschaften (am Donnerstag und am Freitag in Lutzmannsburg, am Samstag und am Sonntag in Oberpullendorf) wurde, dank Titelsponsor win2day, zum dritten Mal in der Geschichte ein Preisgeld übergeben: insgesamt 6831 Euro, inklusive Fairplay-Prämie von win2day. Und zum dritten Mal in Serie lautete das Herrenfinale dabei wiederum Nico Langmann (NÖTV/1) gegen Josef Riegler (NÖTV/2) – zum zweiten Mal hintereinander mit besserem Ende für den erstgenannten Wiener, der sich mit 7:6 (5), 6:3 durchsetzte. Bei den Damen fixierte Christina Pesendorfer (STV/1) mit einem 6:2, 6:2 am letzten Tag über Vanessa Jenewein (TTV) ihren dritten Titel in Serie, den gesamt vierten. Im Herrendoppel hatten am Samstag die zweitgereihten Riegler und Martin Hörz-Weber (STTV) gewonnen. Bei den Herrenquads triumphierte der Turnierfavorit, ÖTV-Rollstuhltennisreferent Roman Zechmeister (WTV), schon zum fünften Mal ensuite, der bis dahin ebenso ungeschlagene Peter Tatschl (STTV) trat am letzten Spieltag aufgrund der Hitzebelastung nicht an. Kein so großes Thema war die Hitze für die Spieler:innen bei den am Wochenende zugleich in der Halle veranstalteten 3. Österreichischen Pickleball-Meisterschaften. Hier gingen die Siege an Thomas Knapp / Stefan Urban (Herrendoppel), Jasmin Primus / Denise Hübsch (Damendoppel), Knapp / Ashley Simpson (Mixed-Doppel), Marcel Weigl (Herreneinzel 50+), Jessie Dai / Maureen Tan (Damendoppel 50+). Die letzten Bewerbe waren noch im Gang.
Die 17. Ausgabe – und es wird immer besser
Der Finaltag wurde heuer durch die Anwesenheit von Mag. Heinrich Dorner (Burgenlands Sportlandesrat), Wolfgang Jethan (Sportsponsoring win2day), Mag. Dr. Stephan Sharma (Präsident Special Olympics Burgenland, CEO Burgenland Energie) nochmal aufgewertet. Seitens ÖTV waren, unter anderen, Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Schweda sowie Sportkoordinatorin und Billie-Jean-King-Cup-Kapitänin Marion Maruska vor Ort, während die Vizepräsidenten Jürgen Roth und Georg Blumauer bzw. Sportdirektor und Davis-Cup-Kapitän Jürgen Melzer in den letzten Tagen ebenfalls im Burgenland verweilt waren. Alle waren sich einig: Die 17. Ausgabe in Folge der nationalen Titelkämpfe in Oberpullendorf war die bislang beste. Nicht nur aufgrund der hochkarätigen sportlichen Besetzung, mit allen Davis-Cup-Einzelspielern, außer dem durch seinen Wimbledon-Drittrundeneinzug kurzfristig verhinderten Sebastian Ofner, mit Österreichs Nummer zwei bei den Damen, Kraus, und der versammelten Rollstuhltenniselite. Auch die kräftige Investition in einen überdachten, neuen Center Court rechnete sich und wurde bestens angenommen. „Die Tribüne war ab Freitag voll, die Stimmung war auch dank des ÖTV-Davis-Cup-Fanclubs richtig gut. Es war ein Tennisfest“, befand Veranstalter und BTV-Präsident Günter Kurz, der sich zudem ganz besonders über die stolze Spendensumme von 10.600 Euro freute, die das Charityturnier heuer für die Österreichische Krebshilfe Burgenland einbrachte.
Auch ÖTV-Geschäftsführer Wirtschaft Thomas Schweda zeigte sich hocherfreut: „Es ist wirklich sehr schön zu sehen, wie sich das Turnier in den letzten paar Jahren entwickelt hat. Das geht nur dank großer, starker Partner wie win2day, das auch der Hauptsponsor des Österreichischen Tennisverbands ist. Wir bedanken uns bei Managing Director Georg Wawer. Vielen Dank auch an Günter Kurz und an Sportlandesrat Heinrich Dorner und das Sportland Burgenland für ihren großen Einsatz, auch für die tolle Unterstützung rund um den neuen Center Court. Die Staatsmeisterschaften sind für den ÖTV das Premiumevent – und daher ist es umso schöner, dass die Besten speziell bei den Herren auch heuer am Start waren. Das ist eine Bestätigung der Top-Arbeit, die der ÖTV gemeinsam mit Günter Kurz und allen Partnern geleistet hat, um das Event da hinzubringen, wo es jetzt steht.“
Text- und Bildquelle: Österreichischer Tennisverband





