3×3 Vienna: U23 holt erstes Gold für Österreich

Zweiter Turniertag, erste Medaille für Österreich! Das U23-Nationalteam der Burschen eroberte bei 3×3 VIENNA presented by win2day dank eines 19:13-Finalerfolgs gegen die Ukraine Nations-League-Gold! Angeführt von Guard Felix Angerbauer, der vier Distanzwürfe traf, nahmen die Österreicher vor knapp 3.000 Fans in der A1 Arena damit Revanche für die Niederlage am Vortag. Nicht vom Glück verfolgt war am Freitag, dem 13., das 3×3 Damen-Nationalteam. Anja Fuchs-Robetin, Sigi Koizar, Alexia Allesch und Rebekka Kalaydijev verpassten nach Niederlagen gegen das ungarische Top-Team aus Gyor (10:13) sowie Portugal (18:21) das Viertelfinale und mussten bereits die Segel streichen.

„Geil, einfach unglaublich. Ich hatte Gänsehaut, als wir eingelaufen sind. Ich habe noch nie vor so einer Kulisse gespielt“, jubelte Angerbauer nach dem Titelgewinn in der Nations League. Von Nervosität war bei den Österreichern, die sich dank zweier Siege in der auf Court 2 im Stadtpark ausgetragenen Gruppenphase für das große Finale in der A1 Arena qualifizierten, aber keine Spur.

Angetrieben von der bis dato lautesten Kulisse des diesjährigen 3×3-Mega-Events auf dem Wiener Heumarkt feierten Angerbauer, Miro Zapf und Jusuf Selimovic einen souveränen Start-Ziel-Sieg. „Ausschlaggebend war die Defense. Wir haben gefightet, sind durch jeden Screen gelaufen und haben als Team zusammengehalten.“ Bei der FIBA 3×3 Nations League, dem höchsten Bewerb für U23-Teams, werden in Wien drei jeweils abgeschlossene Turniere ausgetragen. Nach Platz fünf am Donnerstag und Gold am Freitag hoffen die Burschen am Samstag erneut auf eine Medaille. Gruppengegner sind erneut die Ukraine und Polen. Die Damen, die bislang einen vierten und einen fünften Platz erreichten, treffen auf Spanien und Polen.

Damen scheitern an Portugal

Mit einer Enttäuschung endete das Heimturnier hingegen für das Damen-Nationalteam. Das ÖBV-Quartett schied beim Women’s-Series-Bewerb bereits nach der Gruppenphase aus. Zunächst gab es am Nachmittag ein 10:13 gegen die Weltklasse-Auswahl aus Gyor, die mit (ehemaligen) WNBA- bzw. Euroleague-Spielerinnen am Start sind. Im entscheidenden Spiel um den Viertelfinal-Einzug am Abend mussten sich die Österreicherinnen nach Führung in einem dramatischen Finish auch noch Portugal beugen (18:21). „Im 3×3 kann es so schnell gehen. Wenn ein Team in einen Lauf kommt, oder das andere Foulprobleme hat – wie wir in diesem Spiel – kann sich ein Spiel schnell drehen“, so Kalaydijev. Nachsatz: „Es war in beiden Spielen der Sieg drinnen.“

Vor Zeit, sich zu ärgern, bleibt für die Österreicherinnen aber kaum. „Natürlich ist es gerade vor Heimpublikum bitter, in der Gruppenphase auszuscheiden, aber es gibt noch die Weltmeisterschaft und die Europameisterschaft in diesem Sommer. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen.“ Schon in wenigen Tagen geht es für die rot-weiß-rote Auswahl nach Ulaanbaatar (Mongolei), so zwischen 23. und 29. Juni der FIBA 3×3 World Cup steigt.

Team Vienna greift ins Geschehen ein – Rollstuhlbasketballern um Semifinale

Am Samstag startet bei 3×3 VIENNA presented by win2day das World-Tour-Masters der Herren. Das Heimteam mit Nico Kaltenbrunner, Matthias Linortner, Quincy Diggs und Fabio Söhnel trifft zunächst auf Miami (14:35 Uhr) und abends auf die Skyliners (21:25 Uhr).

Beim 3×3 Wheelchair Masters geht es für die österreichischen Teams win2day Vienna und win2day Graz um den Einzug ins Semifinale. Die Wiener (16:6 gegen Nottwil; 9:15 gegen Madrid) brauchen im letzten Gruppenspiel gegen Warschau (17:40 Uhr) einen Sieg um ins Semifinale einzuziehen. Die Steirer sind nach einer 7:15-Niederlage gegen Ceske (CZE) noch zweimal im Einsatz

 

Text- und Bildquelle: Österreichischer Basketballverband

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